Letztes Update am Mi, 11.09.2019 08:38

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Testspiele

Peru jubelte über Sieg gegen Brasilien, Argentinien fertigte Mexiko ab

Gelungene Revanche: Peru gewann in der Neuauflage des Copa-America-Finales gegen Brasilien 1:0. Argentinien beendete ohne Messi Mexikos Super-Serie.

Brasilien-Superstar Neymar war bei der peruanischen Defensive gut aufgehoben.

© AFPBrasilien-Superstar Neymar war bei der peruanischen Defensive gut aufgehoben.



Los Angeles – Peru besiegte Brasilien in einem Testspiel mit 1:0. Den einzigen Treffer am Dienstag (Ortszeit) in der US-Metropole Los Angeles erzielte Innenverteidiger Luis Abram in der 84. Minute nach einem Freistoß per Kopf. Die Peruaner revanchierten sich damit für ihre Niederlage gegen die Selecao im Endspiel der Copa America im Juli in Brasilien. Die Gastgeber hatten damals mit 3:1 gewonnen.

Brasiliens Star-Stürmer Neymar, der sich am Freitag beim 2:2 gegen Kolumbien nach einer rund dreimonatigen Pause beim Rekordweltmeister mit einem Tor zurückgemeldet hatte, wurde in der 63. Minute eingewechselt.

Gala-Auftritt von Martinez

Argentinien fügte Mexiko eine empfindliche Niederlage zu. Die Albiceleste gewann bei einem Testspiel am Dienstag (Ortszeit) in der US-Stadt San Antonio mit 4:0. Es war die erste Pleite im zwölften Spiel des Argentiniers Gerardo Martino als Trainer der Mexikaner. Diese waren mit einer Serie von 368 Minuten ohne Gegentor in das lateinamerikanische Duell gegangen. Sie kassierten alle vier Treffer in der ersten Hälfte.

Drei davon erzielte Argentiniens einzige Spitze, Lautaro Martinez von Inter Mailand, begünstigt durch mehrere grobe Fehler der mexikanischen Innenverteidigung. Vor dem zwischenzeitlichen 3:0 holte der 22-Jährige zudem einen Handelfmeter heraus, den Mittelfeldspieler Leandro Paredes verwandelte. Die Mexikaner mussten sich beim Halbzeitpfiff laute Buh-Rufe des Publikums in Texas anhören.

Beim zweimaligen Weltmeister Argentinien fehlten einige etablierte Spieler. Die Gauchos müssen noch bis Anfang November ohne ihren Kapitän Lionel Messi auskommen. Er war wegen Korruptionsvorwürfen gegen die südamerikanische Konföderation Conmebol nach dem Spiel um Platz drei bei der Copa América im Juli in Brasilien für drei Monate gesperrt worden. (dpa)