Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 14.09.2019


2. Liga

FC Wacker gegen den GAK: Nostalgie-Schlager heute im Tivolistadion

Der FC Wacker Innsbruck empfängt im heutigen Zweitligaschlager ab 14.30 Uhr die Grazer Rotjacken.

Im Traditionsduell gegen den GAK sind die Wacker-Kicker heute in Innsbruck auf Jubel eingestellt.

© gepaIm Traditionsduell gegen den GAK sind die Wacker-Kicker heute in Innsbruck auf Jubel eingestellt.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck – FC Wacker gegen den GAK – die 110. Auflage des Traditionsduells der beiden österreichischen Ex-Meister findet heute ab 14.30 Uhr auf Zweitliganiveau statt. Ein höchst emotionales Fußballspiel, weil sich die Wege immerhin schon seit zwölf Jahren nicht mehr kreuzten. Die schwarzgrüne Fangemeinschaft trifft sich um elf Uhr beim Dom- platz in der Altstadt und marschiert dann geschlossen in FCW-Trikots zum Tivoli. Außerdem wird nach mehr als drei Jahrzehnten der Wacker-Kurier als nostalgisches Highlight im originalgetreuen Design von 1980 einmalig aufgelegt. Und aus Graz sollen knapp 400 „Rotjacken“ für Stimmung sorgen.

Sportlich hat der FC Wacker den vierten Heimsieg in Folge im Visier. „Wird verdammt schwer, weil der GAK nicht umsonst Zweiter ist. Die Heimserie können wir nur dann prolongieren, wenn wir das Tempo 90 Minuten konsequent hochhalten“, hofft Trainer Thomas Grumser, dass die Festung Tivoli auch dem Sturmlauf der Steirer standhält. Bei den Tirolern feiert Stefan Meusburger ein Comeback in der Start-Elf, bis auf Atsushi Zaizen und Murat Satin sind alle Kaderspieler fit. Die Neuzugänge Rami Tekir und Vasil Kusej sind laut Grumser heute noch „Optionen von der Bank“.

Das erfolgsverwöhnte Team von Trainer David Preiß startete ausgezeichnet in die Saison. Mit vier Siegen, vier Remis und nur einer Niederlage überzeugten die „Roten“ mit ihrem Spielstil. Vor allem auswärts fühlen sich die Grazer wohl. Die Siege bei den Meisterschaftsfavoriten Austria Lustenau (2:0) und Ried (2:1) belegen dies eindrucksvoll. In der letzten Runde setzte man sich gegen die spielstarken Juniors OÖ mit 2:1 durch.

In Lustenau dürfte die Trainerfrage beantwortet sein. Roman Mählich soll Gernot Plassnegger nachfolgen. Im gestrigen Schlager in Klagenfurt wurde Austria Lustenau noch von Co-Trainer Tamas Tiefenbach betreut.

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