Letztes Update am Sa, 14.09.2019 19:16

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Zweiter Saisonsieg für WSG Tirol: 2:0-Erfolg in Mattersburg

Die WSG Swarovski Tirol fand am Samstag in die Erfolgsspur zurück. Die Tiroler gewannen nach fünf sieglosen Runden durch Tore von Dedic und Santin 2:0 in Mattersburg.

Stürmer Zlatko Dedic traf per Elfmeter für die WSG Tirol.

© gepaStürmer Zlatko Dedic traf per Elfmeter für die WSG Tirol.



Mattersburg - Die WSG Swarovski Tirol durfte am Samstagabend im Burgenland über den zweiten Saisonsieg jubeln. Die Elf von Trainer Thomas Silberberger setzte sich verdient mit 2:0 gegen Mattersburg durch. Nach fünf Spielen ohne vollen Erfolg Balsam auf der WSG-Seele. Zlatko Dedic mit seinem vierten Saisontreffer und Sebastian Santin mit seinem Debüt-Tor in der obersten Spielklasse erzielten die Tore.

Die beiden Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte gingen in der ersten Viertelstunde sehr körperbetont zur Sache. Viele Fouls unterbanden einen Spielfluss, Chancen gab es nicht. Spannung kam in der 15. Minute ins Spiel, als es im Strafraum der Gäste richtig gefährlich wurde. Eine Hereingabe von Andreas Gruber fand aber keinen Abnehmer, auch weil Victor Olatunji zurückgehalten wurde. Der Elferpfiff von Schiedsrichter Alan Kijas blieb aber aus.

Glück bei Lattentreffer in der Schlussminute

Den gab es zwei Minuten später auf der anderen Seite nach Handspiel von Nedeljko Malic, der angeschossen worden war. Dedic verwandelte den Strafstoß sicher (18.). Danach hatten die Tiroler mit fünf neuen Spielern gegenüber dem 1:5 gegen Salzburg und einem komplett neu besetzten Mittelfeld das Spiel im Griff. Dedic hatte noch vor der Pause zwei große Chancen auf das 2:0, er scheiterte aber alleine vor dem Tor an Goalie Markus Kuster (28.) und setzte einen Kopfball daneben (45.+2).

WSG-Routinier Florian Mader bestritt an seinem 37. Geburtstag sein 300. Bundesliga-Spiel.
WSG-Routinier Florian Mader bestritt an seinem 37. Geburtstag sein 300. Bundesliga-Spiel.
- gepa

Mattersburg-Trainer Franz Ponweiser brachte in der Pause zwei frische Spieler und damit neuen Schwung. Nach einer weiteren Dedic-Großchance (52.) fiel ein Kopfball des eingewechselten Mario Kvasina zu schwach aus (55.). Zu Beginn der Schlussviertelstunde hätte einmal mehr Dedic frühzeitig alles klar machen können (75.). So mussten die Tiroler bis zum Schluss zittern und hatten in der 91. Minute Glück, als ein Malic-Kopfball nur an der Latte landete. Quasi im Gegenzug sorgte Santin für den Endstand.

In der Tabelle überholten die Tiroler den Kontrahenten aus dem Burgenland und liegen mit acht Zählern auf Rang sieben. Kommende Woche ist Rekordmeister Rapid Wien (Samstag, 17.00 Uhr/live TT.com-Ticker) im Tivoli zu Gast. (TT.com, APA)