Letztes Update am Mo, 16.09.2019 16:24

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Champions League

Messi im Barca-Kader gegen Dortmund: Comeback in der Champions League?

Messi mischt seit Sonntag wieder im Training mit und könnte doch noch beim Champions-League-Spiel am Dienstag in Dortmund sein Comeback feiern.

Am Montag strainierte Lionel Messi wieder mit seinem Team.

© AFPAm Montag strainierte Lionel Messi wieder mit seinem Team.



Barcelona – Barca-Superstar Lionel Messi steht seinem Team beim Königklassen-Auftakt gegen Borussia Dortmund erstmals nach einer mehrwöchigen Verletzungspause wieder zur Verfügung. Der 32-Jährige stand am Montag ebenso wie der von Kniebeschwerden geplagte Torjäger Luis Suárez auf der vom FC Barcelona verbreiteten Liste. Nicht dabei ist wie erwartet Ex-BVB-Profi Ousmane Dembélé. Der 22-Jährige laboriert an einer Oberschenkelblessur, die er sich gleich am ersten Spieltag zugezogen hatte.

Messi hatte bereits am Sonntag und am Montagvormittag ohne sichtbare Verletzungsprobleme mit dem Team trainiert. Die katalanische Zeitung Sport sprach von „guten Nachrichten“, da der 32-Jährige wieder „ganz normal“ mitspielen könne. Der argentinische Stürmer hatte sich Anfang August bei der Vorbereitung auf die neue Saison eine Verletzung an der rechten Wade zugezogen. Seither hat er in dieser Spielzeit noch keine Partie für den FC Barcelona bestritten. Lange war spekuliert worden, dass der fünfmalige Weltfußballer wohl auch das Spiel am Dienstag (21.00 Uhr) gegen den BVB verpassen würde.

Mit von der Partie sind neben dem deutschen Torhüter Marc-André ter Stegen auch Starstürmer Antoine Griezmann und der erst 16-jährige Anssumane „Ansu“ Fati. Der hatte am Wochenende bei den Katalanen für Begeisterungsstürme gesorgt: Das junge Talent aus Guinea Bissau hatte beim Liga-Spiel gegen den FC Valencia, das Barcelona 5:2 gewann, innerhalb der ersten sieben Minuten gleich zwei Mal geglänzt - mit einem Tor und einer perfekten Vorlage.

BVB ohne Schulz gegen Barcelona

Dortmund geht mit großem Selbstvertrauen in das schwierige erste Gruppenspiel. „Wir haben auch in den vergangenen Jahren gegen große Mannschaften hevorragende Leistungen gezeigt. Wir sind selbstbewusst genug, sagen zu können, dass wir dieses Spiel gewinnen können“, sagte BVB-Kapitän Marco Reus vor der Partie gegen den spanischen Meister am Dienstag. Bei allem Respekt vor dem Gegner überwiegt auch bei Lucien Favre die Vorfreude. Der BVB-Coach machte aus seiner großen Wertschätzung für den Spielstil der Katalanen keinen Hehl: „Wir freuen uns total, gegen Barcelona zu spielen. Ich habe 1991 dort hospitiert. Das hat mich inspiriert.“ Favre erwartet eine knifflige Aufgabe: „Wir müssen 95 Minuten auf den Punkt da sein und sehr konzentriert sein.“

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Der Coach muss weiter auf Nationalspieler Nico Schulz verzichten. Die Fußverletzung des 26 Jahre alten Linksverteidigers lässt weiter keinen Einsatz zu. Dagegen kann er auf ein Comeback von Lukasz Piszczek hoffen. Der Rechtsverteidiger ist nach überwundenen muskulären Problemen zurück im Training. „Bei ihm wissen wir es noch nicht. Wir müssen warten“, sagte Favre.

Zu einem Möglichen Auftritt von Messi sagte Reus: „Ich würde mich persönlich freuen, wenn er spielen würde. Er ist einfach der beste Spieler der Welt. Für ist aber wichtig, dass wir uns auf uns konzentrieren und nicht auf Messi.“ (dpa, TT.com)