Letztes Update am Sa, 21.09.2019 19:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Admira-Sieg in letzter Minute futsch, turbulentes Remis für Sturm

Schlusslicht Admira hat am Samstag in der letzten Minute den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga verpasst. Sturm Graz musste ein ärgerliches Remis in Mattersburg hinnehmen.

Dem 3:3 ging ein Handspiel von Thomas Schrammel (Sturm) voraus – der Pfiff war vertretbar.

© GEPA pictures/ Michael MeindlDem 3:3 ging ein Handspiel von Thomas Schrammel (Sturm) voraus – der Pfiff war vertretbar.



Wien – Mit einem 2:0-(0:0)-Erfolg bei Aufsteiger Wattens hat sich Rapid am Samstag vorerst an die zweite Stelle der Fußball-Bundesliga gesetzt. Dank eines verdienten, fünften Saisonsiegs beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Salzburg zumindest bis zum Sonntag fünf Punkte. Drei Zähler hinter Rapid liegt Sturm Graz, das in Mattersburg über ein 3:3 (2:1) nicht hinauskam, vorläufig auf Rang fünf.

Admira – St. Pölten 1:1

Schlusslicht Admira gab den ersten Saisonsieg zuhause gegen St. Pölten erst in der Nachspielzeit aus der Hand, liegt aktuell weiter drei Punkte hinter der Austria bzw. vier hinter den St. Pöltnern. Die Südstädter erreichten im zweiten Spiel unter Trainer Klaus Schmidt im Niederösterreich-Derby gegen den SKN St. Pölten nur ein 1:1 (1:0). Der fast schon sicher scheinende Erfolg wurde in der 93. Minute durch Joker Issiaka Ouedraogo zunichtegemacht.

Kolja Pusch erzielte in der 23. Minute den Führungstreffer - erst das vierte Saisontor für die Admiraner. Nach dem Seitenwechsel kam St. Pölten besser ins Spiel und konnte dieses lange offen halten. Offensiv brachte die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt wenig zustande, doch Ex-Admiraner Ouedraogo sorgte in Finish mit einem Flachschuss aus der Drehung für den Punktgewinn.

Für die Admira wäre es der erste Bundesliga-Sieg seit dem 18. Mai gewesen, damals gab es ein 3:2 gegen Wacker Innsbruck. In der Tabelle hat man weiter drei Punkte Rückstand auf die neuntplatzierte Austria.

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Mattersburg – Sturm 3:3

Der SV Mattersburg und Sturm Graz haben sich in einem nach der Pause turbulentem Spiel am Samstag mit einem 3:3 (1:2) getrennt. Andreas Gruber traf in der 92. Minute per Hand-Elfmeter zum Punktgewinn für die Burgenländer. Die Grazer verließen das Pappelstadion verärgert. Sie schienen nach einem späten Tor von Thorsten Röcher (77.) auf dem Weg zum Sieg.

Der ehemalige Sturm-Profi Gruber (10.) hatte Mattersburg bereits in Führung gebracht, die Steirer durch Anastasios Avlonitis (21.) und ein Eigentor von Philipp Erhardt (24.) die Wende geschafft. Patrick Bürger scheiterte für Mattersburg dann mit einem Elfmeter an Jörg Siebenhandl (41.). Nach dem Seitenwechsel traf der Mattersburger Angreifer jedoch zum zwischenzeitlichen 2:2 (58.), ehe ein spannendes Finish folgte. Sturm liegt in der Tabelle weiter auf Platz fünf, Mattersburg bleibt Neunter.

Für Nestor El Maestro endete die Partie mit großem Ärger. Sturms Coach war nach Schlusspfiff über Entscheidungen von Schiedsrichter Josef Spurny alles andere als einverstanden. Dem 3:3 ging ein Handspiel von Thomas Schrammel voraus – der Pfiff war vertretbar.