Letztes Update am Mi, 02.10.2019 10:23

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


2. Liga

Der „Tivoli Nord/Faninitiative“ gelang in der Nachspielzeit der Siegtreffer

In der Nacht von Montag auf Dienstag endete die „Spiel gegen die Zeit“-Challenge. Der FC Wacker Innsbruck zeigt sich zufrieden. Das offizielle Ergebnis gibt‘s am Donnerstag.

Auch Bürgermeister Georg Willi unterstützte den FC Wacker beim „Spiel gegen die Zeit“. Das offizielle Endergebnis folgt am Donnerstag.

© FCW/SenfterAuch Bürgermeister Georg Willi unterstützte den FC Wacker beim „Spiel gegen die Zeit“. Das offizielle Endergebnis folgt am Donnerstag.



Von Tobias Waidhofer

Innsbruck – Was der Gruppe „Tivoli Nord/Faninitiativ­e“ da am Montag kurz vor Mitternacht gelang, kann durchaus mit einen Siegtreffer in der Nachspielzeit verglichen werden. Am Deadline Day der „Spiel gegen die Zeit“-Challenge zog der Fan-Zusammenschluss mit über 400 gekauften Tickets an den Rapid-Ultras vorbei, die sich mehr als 300 Karten gesichert hatten. Jedes Ticket für das imaginäre „Spiel gegen die Zeit“ kostete 20 Euro, der Gewinn dient der finanziellen Konsolidierung des Tiroler Traditionsvereins.

Das endgültige Endergebnis der Challenge wird freilich erst am Donnerstag veröffentlicht. Nur so viel: „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Projektleiter Felix Kozubek. „Es war richtig lustig, mein Handy hat am Montag ab zwölf Uhr mittags nicht mehr aufgehört zu bimmeln.“ Viele Fangruppen hätten bis zum Schluss versucht, zusätzliche Kleinsponsoren für weitere Tickets aufzutreiben. Und einigen sei das auch gelungen.

Ein Beweis dafür, dass der FC Wacker weiterhin lebt. Das sah auch Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi so, der sich bereits im Juli als einer der Ersten Tickets gesichert hatte. „Wacker Innsbruck gehört zur Stadt wie die Nordkette“, meinte der Politiker schon damals.

Überhaupt war der Promi-­Faktor durchaus hoch: Russlands Teamchef Stani Tschertschessow, DFB-Chef Jogi Löw, Skifahrer Manuel Feller oder FC-Tirol-Legenden wie Radoslav Gilewicz, Walter Kogler, Markus Anfang sowie der nunmehrige Maler Wolfi Mair sicherten sich ebenso Tickets für das „Spiel gegen die Zeit“ wie der amtierende Wacker-Manager Alfred Hörtnagl.

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