Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 06.10.2019


2. Liga

FC Wacker torkelt nach nächster Pleite in die Länderspiel-Pause

Wacker-Coach Thomas Grumser war bedient.

© gepaWacker-Coach Thomas Grumser war bedient.



Wurde die 0:2-Heimpleite gegen Lafnitz noch als einmaliger Ausrutscher eingestuft, war die 1:2-Pleite gegen Schlusslicht Kapfenberg ein kapitaler Selbstfaller mit ganz bitterem Nachgeschmack. Der FC Wacker torkelt nur einen Punkt über dem Abstiegsplatz ziemlich angeschlagen in die Länderspielpause, weil vorne die Effektivität praktisch gegen null geht und hinten mitunter das Chaos regiert. Faktoren, die im Fußball direkt in den Keller führen. „Wir hatten mehr Ballbesitz, waren nicht wirklich die schlechtere Mannschaft, aber so richtig gefährlich in der Box der Kapfenberger waren wir halt auch zu selten", bilanzierte Trainer Thomas Grumser nach einem Spielausgang, „der ganz bitter war und richtig weh tut". Woran es am schwarzgrünen Spiel eklatant mangelt, ist und bleibt die Torausbeute. Was zehn Treffer nach zehn Runden belegen. „Wir arbeiten intensiv daran, aber so richtig besser ist es noch nicht geworden", hofft Grumser, dass sich der Torknoten nach der Länderspielpause endlich löst.

„Wir bleiben ruhig und marschieren weiter. Das Hauptaugenmerk liegt auf Entwicklung der Spieler", sieht FCW-Sportchef Alfred Hörtnagl die Lage noch relativ gelassen: „Die Liga ist so eng beisammen, mit ein, zwei Siegen ist man schnell wieder oben dabei."

Nach der Länderspielpause mit dem Testspiel am kommenden Freitag gegen Vaduz treten die Schwarz-Grünen beim Vorletzten Young Violets an. Innenverteidiger Felix Bacher ist dann wieder dabei, Stefan Meusburger, gegen dessen Dreispielesperre Einspruch erhoben wurde, wahrscheinlich nicht. (w.m.)

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