Letztes Update am Sa, 05.10.2019 18:59

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Dämpfer für WSG Tirol: 1:3-Niederlage gegen Schlusslicht Admira

Die WSG Swarovski Tirol kassierte am Samstag die fünfte Saisonniederlage. Die Silberberger-Elf musste sich trotz Führung der Admira 1:3 geschlagen geben.

WSG-Torhüter Ferdinand Oswald musste in der ersten Halbzeit gleich dreimal hinter sich greifen.

© gepaWSG-Torhüter Ferdinand Oswald musste in der ersten Halbzeit gleich dreimal hinter sich greifen.



Maria Enzersdorf - Die Mission Klassenerhalt der WSG Swarovski Tirol erhielt am Samstagabend in der Südstadt einen Dämpfer. Die Grünweißen mussten sich Schlusslicht Admira 1:3 geschlagen geben. Die fünfte Saisonniederlage der Silberberger-Elf bedeutete gleichzeitig den ersten Saisonsieg der Hausherren.

Die Gäste nutzten vor 1.711 Zuschauern gleich ihre erste Chance: Nach Ballverlust von Admira-Routinier Christoph Schösswendter und Flanke von Felix Adjei hatte Yeboah aus kurzer Distanz keine Probleme, weil die Abwehr der Hausherren schlecht agierte. Danach wachten die stark ersatzgeschwächten Niederösterreicher auf und kamen durch einen Schösswendter-Kopfball nach Kerschbaum-Corner zur ersten Ausgleichschance (15./knapp vorbei).

WSG-Goalie Oswald patzt beim 1:2

Unmittelbar danach hätte es aber 0:2 heißen müssen, weil im Gegenzug Florian Rieder vollkommen frei zum Ball kam. Sein schwacher Abschluss landete aber direkt in den Armen von Schlussmann Andreas Leitner (16.). Diese vergebene Topmöglichkeit rächte sich postwendend: Nach einem Freistoß und Schösswendter-Kopfball ins Strafraumzentrum köpfelte Bakis das Leder zum 1:1 ins lange Eck.

Der Admira-Stürmer setzte sich dann knapp 20 Minuten später gleich gegen drei Gegenspieler durch und erzielte auch begünstigt durch einen schweren Patzer von Tormann Ferdinand Oswald das 2:1. Beim dritten Treffer der Südstädter war Bakis erneut beteiligt: Nach einem Schösswendter-Freistoß verlängerte der 25-jährige Legionär per Kopf ideal in den Lauf von Torschütze Pusch.

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Gäste-Coach Thomas Silberberger reagierte in der Pause mit zwei Wechseln: Clemens Walch kam für Rieder und Sebastian Santin für Julian Gölles. Diese Umstellung auf drei Stürmer brachte jedoch nicht den erhofften Effekt. Die Admira spielte den Zwei-Tore-Vorsprung relativ sicher nach Hause und holte damit im fünften Pflichtspiel unter Trainer Klaus Schmidt den ersten Sieg (bei einem Remis).

"Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben"

"Wir haben die entscheidenden Zweikämpfe verloren, die zu Toren geführt haben. Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen, müssen uns jetzt wieder aufbauen und dann wieder angreifen", analysierte Abwehrspieler Stefan Hager selbstkritisch.

Die WSG rangiert mit neun Zählern nach zehn Partien auf Platz acht der Tabelle. Nach der Länderspielpause geht es für Dedic und Co. mit einem Heimspiel gegen Hartberg (Sonntag, 20.10./14.30 Uhr) weiter. (TT.com, APA)