Letztes Update am Do, 17.10.2019 14:33

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

WSG-Coach Silberberger will den Oktober noch vergolden

Nach der 1:3-Niederlage bei der Admira vor der Länderspielpause hat die WSG Tirol am Sonntag (14.30 Uhr/TT.com-Live-Ticker) Hartberg vor der Brust,

WSG-Coach Thomas Silberberger gibt seiner Mannschaft den Weg vor.

© gepaWSG-Coach Thomas Silberberger gibt seiner Mannschaft den Weg vor.



Von Alex Gruber

Wattens – Mit Ausnahme der (Langzeit-)verletzten Legionäre Ione Cabrera (Schulter-OP), Ignacio Jauregui (Schambeinentzündung) und Dino Kovacec (Zerrung) sowie Julian Gölles, der sich noch auf der Rückreise vom ÖFB-U21-Nationalteam befand, hatte WSG-Coach Thommy Silberberger gestern all seine Schäfchen an Bord.

Nach der 1:3-Niederlage bei der Admira hat die WSG am Sonntag Hartberg vor der Brust, dann warten mit „Lieblingsgegner“ Austria (Sieg zum Liga-Auftakt wie im ÖFB-Cup), Altach und St. Pölten allesamt Teams, die sich im Tabellenumfeld befinden.

„Wir werden alles daran setzen, dass der Oktober noch golden wird“, hofft Coach Thommy Silberberger, dass man sich bis zur nächsten Länderspielpause Mitte November gegen unmittelbare Konkurrenten wichtigen (Winter-)Speck anfressen kann.

Dafür braucht es wieder Steigerungspotenzial hinter Speerspitze Zlatko Dedic (fünf Saisontreffer). „Wir müssen wieder unsere Aggressivität zurückgewinnen, wie wir sie bei der Cup-Gala gegen die Austria beispielsweise an den Tag gelegt haben“, weiß Silberberger, dass man als Aufsteiger mit körperlichen Attributen punkten muss. Nur darauf lässt sich spielerischer Glanz setzen. Und eine wichtige Essenz sei in den vergangenen Runden auch verloren gegangen: „Unsere Stärke bei Standardsituationen ist uns ein bisschen abhanden gekommen, sowohl offensiv wie defensiv“, verweist der WSG-Coach auf das wichtige Spiel mit dem ruhenden Ball.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Die Frage nach den Förderungen aus dem Österreicher-Topf (nur sechs der acht WSG-Legionäre sind am Spielbericht erlaubt) hat der Verletzungsteufel beantwortet. Im Kader der „Kristallkicker“ kann im Winter am Transfermarkt noch nachgelegt werden. Vorerst muss man weiter Runde für Runde über sich hinauswachsen.