Letztes Update am Do, 17.10.2019 14:37

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


2. Liga

Grumser: „So eng habe ich die 2. Liga nicht erwartet“

Der FC Wacker muss morgen auswärts bei den Young Violets der Wiener Austriaran. Danach warten mit Ried, Austria Lustenau und Austria Klagenfurt die derzeitigen Top drei aus der 2. Liga.

Blickt einem schweren Programm bis zur nächsten Länderspielpause entgegen: Wacker-Coach Thomas Grumser.

© Amir BeganovicBlickt einem schweren Programm bis zur nächsten Länderspielpause entgegen: Wacker-Coach Thomas Grumser.



Innsbruck – Nach den beiden bitteren Heimniederlagen gegen Lafnitz und Kapfenberg haben die Wacker-Spieler am Freitag auswärts die Young Violets der Wiener Austria vor der Brust. Danach warten mit Ried, Austria Lustenau und Austria Klagenfurt die derzeitigen Top drei aus der 2. Liga. Hätte die junge Wacker-Elf die beiden letzten Heimspiele gewonnen, würde man selbst aus dieser sicheren Tabellenregion grüßen.

„Die Liga ist eng, verdammt eng. So eng habe ich sie nicht erwartet“, gesteht Wacker-Trainer Thommy Grumser. Und wo viele junge Menschen wie eben bei Wacker Innsbruck agieren, passieren halt Fehler. „Wir haben uns für das ausgesprochen und klar positioniert. Und mir taugt’s“, hadert der Trainer keine Sekunde mit seinem bestehenden Personal. Das Urteil nach dem Einspruch gegen die Drei-Spiel-Sperre von Innenverteidiger Stefan Meusburger (eines hat er schon abgesessen) ist noch ausständig. Genauso wie der große Trefferreigen in dieser Saison. „Gegen den Ball“, wie 14 Gegentreffer für Grumser beweisen, funktioniere es gut, mit dem Ball im Endzweck noch nicht so: „Was uns fehlt, sind die Tore.“ Eine Tatsache, die er nicht ausschließlich an der Ladehemmung von Elvin Ibrisimovic oder Ertugrul Yildirim (jeweils nur ein Saisontreffer) festmachen will. Auch aus der Etappe müsse mehr Torgefahr kommen. Und die Schiedsrichterpfeife sei bei so mancher Elfmetersituation zuletzt auch überraschenderweise stumm geblieben.

Mit Ausnahme von Meusburger und Kreativperle Rami Tekir, der nach seinem dritten Kreuzbandriss laut Grumser „bei der Mannschaft dran ist“, sind alle Mann einsatzbereit. „Wir wissen, in welcher Situation wir sind“, blickt Grumser nüchtern auf die Fakten. Im Wissen, dass am violetten Verteilerkreis in erster Linie ein klarer Plan hilft. (lex)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.