Letztes Update am Mo, 28.10.2019 15:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Sieg gegen Austria machte Köpfe bei der WSG für Cup-Aufgabe frei

Nach dem 3:2 und dritten Saisonsieg über die Austria richtet die WSG Tirol den Fokus auf das ÖFB-Cup-Match in Gleisdorf (Dienstag, 19.00 Uhr/live TT.com) aus.

Die WSG schritt in Wien gleich dreimal zur Jubeltraube.

© APADie WSG schritt in Wien gleich dreimal zur Jubeltraube.



Von Alex Gruber

Lindabrunn – Topscorer Zlatko Dedic sowie die angeschlagenen Clemens Walch (Muskel) und Lukas Grgic (leichte Gehirnerschütterung) reisten nach dem Austria-Gastspiel nach Tirol zurück, Innenverteidiger Lukas Gugganig kommt nach seiner Gelb-Sperre für den Cup-Kader indes retour. So sieht die Personalsituation aus.

WSG-Coach Thommy Silberberger ließ am Sonntag bei einem Waldspaziergang nahe der Sportschule Lindabrunn – dort überbrückt man die Zeit bis zur Cup-Partie in der Steiermark – die Seele baumeln, ehe er am Laptop das Spiel des nächsten Gegners aus Altach inspizierte. Einige der siegreichen WSG-Truppe brachen da nach Wien auf, um den freien Nachmittag zu genießen. Und den hatte man sich nach dem 3:2-Sieg am Nationalfeiertag in der Generali-Arena – übrigens mit sieben Tirolern in der Startaufstellung (Neurauter, Hager, Buchacher, Walch, Rieder, Mader, Pranter) – ja mehr als verdient.

Uniqa ÖFB-Cup - Achtelfinale

Dienstag

18:00 Uhr: SKN St. Pölten - SV Ried (live ORF Sport +)

19:00 Uhr: Union Gurten - SC Austria Lustenau

19:00 Uhr: FC Gleisdorf 09 - WSG Swarovski Tirol

19:00 Uhr: USV Weindorf St. Anna am Aigen - SKU Ertl Glas Amstetten

20:30 Uhr: KSV 1919 - SK Sturm Graz (live ORF Sport +)

Mittwoch

18:00 Uhr: ASK Ebreichsdorf - FC Red Bull Salzburg (live ORF 1)

19:00 Uhr: FC Wacker Innsbruck - RZ Pellets WAC

20:30 Uhr: LASK - SCR Altach (live ORF 1)

„Ich freue mich, dass unser Matchplan aufgegangen ist. Wir haben das super gelöst und wieder gesehen, was es braucht, um in der Bundesliga zu bestehen“, spielte Silberberger auch auf den Faktor „Aggressivität“ an. Silberberger erwähnte neben dem Premieren-Torschützen Michael Svoboda, der in der Viererkette agierte, auch die beiden im Spielaufbau hochstehenden Außenverteidiger Florian Buchacher und Sandro Neurauter. Zudem attestierte er Flo Rieder einen „Sahnetag“. Und der alte Mann, der 37-jährige Flo Mader, zeigte einmal mehr, dass er wie ein Schweizer Uhrwerk tickt: „Der ist 37, aber das ist wie beim Radfahren – das verlernt man nicht mehr“, lobte „Silbi“ den Edelroutinier. „Wenn ich wüsste, wie es geht, würde ich es erklären. Ich trainiere, fühle mich fit und versuche zu helfen. Ein bisschen Erfahrung habe ich ja. Durch die taktische Ausrichtung (4-2-3-1) waren wir auch stabiler“, spielte der Schmirner den Ball zum Trainer zurück.

Für den Kopf, das sagten alle im WSG-Lager, war der Sieg nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen „extrem wichtig“. Nach der Party am violetten Verteilerkreis und vor dem Heimspiel (3.11.) gegen Altach wartet am Dienstag (19.00 Uhr/live TT.com) das ÖFB-Cup-Achtelfinale in Gleisdorf. Der steirische Regionalligist wurde von Co-Trainer Martin Svejnoha und Videoanalyst Sebastian Ungerank erneut unter die Lupe genommen. Das WSG-Ziel lautet Viertelfinale.