Letztes Update am Mo, 04.11.2019 10:33

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

WSG schlitterte in 0:4-Debakel gegen Altach: “Nicht ligatauglich“

Ein rabenschwarzer Tag für die WSG: Die Tiroler kassierten am Sonntag im Tivoli eine 0:4-Packung gegen Altach. Die eklatante Heimschwäche (nur vier Punkte in sechs Spielen) könnte den Wattenern noch zum Verhängnis werden.

Für Florian Toplitsch und die WSG Tirol läuft es zuhause weiterhin nicht rund.

© gepaFür Florian Toplitsch und die WSG Tirol läuft es zuhause weiterhin nicht rund.



Innsbruck - Nach dem Liga-Sieg bei der Austria (3:2) und dem Viertelfinal-Einzug gegen Gleisdorf (4:1 n.V.) wollte die WSG Swarovski Tirol am Sonntag die Woche mit dem zweiten Heimsieg der Saison perfekt abrunden. Doch daraus wurde nichts. Im Gegenteil: Es setzte ein 0:4-Debakel.

Altach kehrte ausgerechnet im Tivoli nach sechs Niederlagen in Serie auf die Siegerstraße zurück. Der Ex-WSG-Kicker Christian Gebauer (40.), Manfred Fischer (69.), Sidney Sam (87.) und Matthias Maak (91.) trafen für die Vorarlberger zum 4:0-Erfolg. Die Wattener liegen in der Tabelle nach der 13. Runde mit zwölf Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf Schlusslicht Admira (verlor am Sonntag 0:1 gegen Hartberg) beträgt nur noch drei Punkte.

Silberberger entsetzt: "Kein Wille da"

Die WSG ist nun gefordert, im Abstiegskampf die Heim-Bilanz schleunigst aufzubessern. Im Tivoli gelangen heuer in sechs Partien lediglich ein Sieg und ein Remis - Torverhältnis 5:14. "Das war in allen Belangen viel zu wenig und nicht ligatauglich", nahm sich Mittelfeldspieler Lukas Grgic kein Blatt vor den Mund. Angesprochen auf die eklatante Heimschwäche meinte er: "Natürlich würden wir lieber in Wattens spielen. Es wäre aber eine blöde Ausrede, wenn wir sagen, das Tivoli ist schuld."

Trainer Thomas Silberberger war ebenfalls bedient: "Ich war schon vom Abschlusstraining schockiert, weil kein Wille da war. Heute hat von A bis Z alles gefehlt. In den ersten zehn Minuten waren wir stärker, aber nach dem 0:1 war es vorbei. Ein Problem für uns waren auch die vielen Ausfälle."

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Vor der Länderspielpause wartet kommende Woche das nächste Duell gegen einen direkten Konkurrenten in der unteren Tabellenregion: Die Silberberger-Elf ist am Samstag (17.00 Uhr/TT.com-Ticker) in St. Pölten zu Gast. (pim)