Letztes Update am Sa, 09.11.2019 13:57

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Zeit für höchste Alarmbereitschaft bei der WSG Tirol

Die WSG Swarovski Tirol will am Samstag (17.00 Uhr/live TT.com-Ticker) in St. Pölten im Bundesliga-Abstiegskampf wieder ein Zeichen setzen.

Die ersatzgeschwächte WSG-Defensive gab gegen Altach keine gute Figur ab.

© gepaDie ersatzgeschwächte WSG-Defensive gab gegen Altach keine gute Figur ab.



Von Alex Gruber

Wattens — „Jetzt sind wir mittendrin statt nur dabei", weiß WSG-Coach Thommy Silberberger, dass es beim Aufsteiger aus Tirol mittlerweile nach Abstiegskampf riecht. Und es geht darum, in den verbleibenden neun Runden vor der Punkteteilung noch eifrig Zähler zu sammeln. Vor allem gegen die direkten Konkurrenten.

„Wenn man die sechs Punkte, die wir gegen die Austria geholt haben, wegrechnet, sieht's ja nicht so gut aus", spielte Routinier Florian Mader darauf an, dass man in der unteren Tabellenhälfte bislang nur gegen Mattersburg (2:1-Auswärtssieg) und eben St. Pölten (1:1) gepunktet hat. Anschreiben lautet das Gebot der Stunde. Die Niederösterreicher, die im Sturm wieder auf den norkdoreanischen Kolosss Kwang-Ryong Pak bauen können, feierten zuletzt zwei 1:0-Siege in der Meisterschaft bei Rapid und im Cup gegen Ried. „Sie müssen uns jetzt quasi schlagen", weiß Silberberger, dass die Niederösterreicher mit breiter Brust auflaufen werden.

Auswärts punktete die WSG in dieser Saison schon sensationell bei den EURO-Fightern LASK (1:1) und WAC (2:2), gewann zudem in Mattersburg und bei der Austria. Bei allem Druck noch weiter zurück zu rutschen, kann auch eine gewisse (mentale) Leichtigkeit in der Fremde heute sicher nicht schaden.

Silberberger fordert wieder „Mentalitätsmonster" ein. An der Liste der Ausfälle (Cabrera, Walch, Adjei, Jauregui, Kovacec) lässt sich nicht rütteln, die Bereitschaft der Verbliebenen bleibe aber das A und O. Im Bus sinnierte „Silbi" noch darüber, ob er allen „Verlierern" aus der Altach-Startelf die Chance zur Wiedergutmachung gibt oder doch die ein oder andere Änderung vornehmen wird. Einige im Kader (z.B. Jurdik, Katnik) kämpfen ja auch um ihre Zukunft im WSG-Kader.

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