Letztes Update am So, 17.11.2019 12:37

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EM-Quali

Sechs Stammspieler checkten vor dem Lettland-Spiel aus ÖFB-Hotel aus

Marko Arnautovic, David Alaba, Martin Hinteregger, Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Stefan Lainer werden am Montag die Reise zum abschließenden EM-Qualifikationsmatch nach Lettland nicht antreten.

Marko Arnautovic und fünf weitere Spieler durften nach der EURO-Feier das Nationalteam in Richtung ihrer Klubs verlassen.

© gepaMarko Arnautovic und fünf weitere Spieler durften nach der EURO-Feier das Nationalteam in Richtung ihrer Klubs verlassen.



Wien – Während Teamchef Franco Foda im VIP-Club des Happel-Stadions mit Familie und Freunden auf die erfolgreiche EM-Qualifikation anstieß, brachen die Spieler mit dem Mannschaftsbus in Richtung Innenstadt auf. Foda wollte die Partylaune seiner Schützlinge nicht bremsen und gab ihnen bis zum späten Sonntagnachmittag frei. Sechs Stammspieler checkten gleich aus dem ÖFB-Hotel aus: Marko Arnautovic, David Alaba, Martin Hinteregger, Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Stefan Lainer werden am Montag die Reise zum abschließenden EM-Qualifikationsmatch nach Lettland nicht antreten.

Foda begründete den Verzicht auf das Sextett damit, dass die Belastungen für diese Kicker zuletzt hoch waren und der eine oder andere zudem mit kleineren Blessuren zu kämpfen hat. Der Teamchef hat am Sonntag U21-Innenverteidiger Maximilian Wöber von Serienmeister Salzburg für das abschließende EM-Qualifikationsspiel am Dienstag (20.45 Uhr) in Lettland nachnominiert.

„Reisen nicht mit B-Garnitur nach Lettland“

Trotz der prominenten Abwesenden werde man in Lettland ein starkes Team stellen, versprach der Teamchef. „Es braucht keiner denken, dass wir mit einer B-Garnitur anreisen, im Gegenteil. Ich habe absolutes Vertrauen in alle Spieler“, meinte Foda. „Wir wollen das letzte Spiel gewinnen, da wollen wir wieder eine Top-Top-Top-Mannschaft aufstellen.“

Durch die Kaderumstellungen bietet sich in Riga für Spieler aus der zweiten Reihe die Gelegenheit, sich für einen Platz im EM-Kader zu empfehlen. Auch danach gibt es noch genügend Chancen, immerhin stehen Ende März sowie Ende Mai/Anfang Juni jeweils zwei Testpartien an. „Jeder, der Leistung bringt, kann sich noch in die Mannschaft spielen. Es gibt zwar einen gewissen Stamm, aber wir haben einen Pool von 30, 40 Spielern, die in der Lage sind, für das Nationalteam zu spielen. Der Kader und der Konkurrenzkampf sind größer geworden“, erklärte Foda. (APA)