Letztes Update am Mo, 18.11.2019 09:17

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EM-Quali

Dänemark und Irland spielen im direkten Duell um EM-Startplatz

Während auf die Schweiz das „Freilos“ Gibraltar wartet, muss Irland zuhause gegen Dänemark gewinnen, um noch auf den EURO-Zug aufzuspringen.

Jubelt Dänemark heute über das Erreichen der EURO 2020?

© AFPJubelt Dänemark heute über das Erreichen der EURO 2020?



Dublin – Zwei der letzten vier Fix-Tickets für die Fußball-EM 2020 werden am Montag in der Qualifikationsgruppe D vergeben. Die Ausgangslage ist durchaus spannend: Während die Schweiz mit dem Gastspiel in Gibraltar quasi ein Freilos hat, ist Irland zuhause gegen Leader Dänemark zu einem Sieg verdammt. „Immerhin wissen wir, was wir zu tun haben“, sagte Irland-Coach Mick McCarthy.

Die Dänen (15 Zähler) verteidigen in Dublin den Drei-Punkte-Vorsprung auf die Insel-Kicker, die mit einem Sieg an den Dänen punktemäßig gleich- und damit vorbeiziehen würden. Denn das erste Duell endete mit einem 1:1-Remis. Geht das Vorhaben schief, ist für die Iren auf jeden Fall ein Platz im Play-off reserviert. Die Schweiz (14) wird sich vom punktelosen Schlusslicht Gibraltar, das im Schnitt fast vier Gegentreffer kassierte, nicht stoppen lassen.

Vier Unentschieden in den letzten fünf Spielen

Fünf Mal trafen Dänemark und Irland in den vergangenen zwei Jahren aufeinander, vier Mal trennte man sich mit einem Unentschieden. Äußerst bitter endete für die Iren just das entscheidende Play-off-Spiel in der Qualifikation für die WM 2018: Im November 2017 gingen die Hausherren nach einem 0:0 in Kopenhagen vor eigenem Publikum mit 1:5 unter.

EM-Qualifikation am Montag

Gruppe D

Irland - Dänemark 20.45 Uhr

Gibraltar - Schweiz 20.45 Uhr

Gruppe F

Spanien - Rumänien 20.45 Uhr

Schweden - Färöer 20.45 Uhr

Malta - Norwegen 20.45 Uhr

Gruppe J

Griechenland - Finnland 20.45 Uhr

Italien - Armenien 20.45 Uhr

Liechtenstein - Bosnien-Herzegowina 20.45 Uhr

Dänemarks Mittelfeldmann Thomas Delaney weiß, was sein Team in der irischen Hauptstadt erwartet. „Es ist ein Klischee, aber es wird ein Krieg. Sie werden alles hineinwerfen“, betonte der Legionär in Diensten von Borussia Dortmund. Die Erinnerungen an 2017 seien durchaus hilfreich: „Es wird nicht das gleiche Spiel, aber wir wissen, dass wir es schaffen können. Das wird eine Rolle spielen.“

Alles klar ist hingegen bereits in den Gruppen F und J, wo Spanien und Schweden ihre Plätze ebenso fix wie Italien und Finnland haben. Für die Italiener, die zuletzt die Qualifikation für die WM 2018 verpassten, geht es vor allem um die Statistik: Nach neun Siegen soll auch die zehnte Partie gewonnen werden - eine lösbare Aufgabe im Heimspiel gegen Armenien. Einzig Belgien hat als weiteres Team noch die Chance, die Qualifikation makellos abzuschließen. (APA)