Letztes Update am Do, 24.10.2013 13:02

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


U17-Weltmeisterschaft

Gegen den Iran wartet auf ÖFB erneut „Alles-oder-Nichts“-Spiel

Im dritten Gruppenspiel der U17-WM bekommt es Österreich mit dem Iran zu tun. Um in die K.o.-Runde aufzusteigen, muss die Stadler-Elf gewinnen.



Al Ain - Auf Österreichs U17-Nationalteam wartet bei der WM-Endrunde in den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder einmal ein Entscheidungsspiel. Nach zwei Partien wartet der ÖFB-Nachwuchs noch immer auf den ersten Sieg. Im dritten Gruppenauftritt am Freitag (18.00 Uhr/live ORF Sport+) ist dieser gegen den Iran Pflicht, um den angestrebten Einzug ins Achtelfinale noch zu realisieren.

Nur ein Sieg bringt Österreichs Nachwuchs weiter

Iran kann nach zwei Spielen zwei Unentschieden aufweisen, Österreichs Gegner könnte demnach schon ein weiteres Remis reichen. Im Parallelspiel der Gruppe E trifft Spitzenreiter Argentinien (4 Punkte) nämlich auf den ebenfalls bei zwei Unentschieden haltenden Zweiten Kanada. Positiv für Österreich ist, dass man mit einem Dreier gegen die Iraner im Fall des Falls auch als einer der besten vier Gruppendritten fix den Aufstieg schaffen würde.

Teamchef Hermann Stadler war vor dem Antritt in Al Ain, wohin es am Mittwoch ging, zuversichtlich. „Meine Mannschaft war bereits in der Eliterunde und bei der EM-Endrunde in dieser ‚Alles-oder-Nichts‘-Situation und hat gerade dann ihre besten Spiele gezeigt“, rief der ÖFB-Coach in Erinnerung. Den Sprung zur EM in der Slowakei schaffte die U17 einst in einem Entscheidungsspiel durch ein 2:1 gegen Georgien. Beim Kontinentalturnier wurde die WM-Teilnahme durch ein 2:1 gegen die Schweiz ebenfalls erst unter Erfolgsdruck fixiert.

Alle ÖFB-Teamspieler meldeten sich fit

Gegen Iran kann Stadler aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler meldeten sich vor dem Vergleich gegen die körperlich starken Zentralasiaten fit. Entscheidend wird wohl sein, dass Österreich in der Defensive besser steht als gegen Kanada (2:2) und Argentinien (2:3). Spielerisch sollten Valentino Lazaro, Sascha Horvath und Co. dem mit vielen weiten Bällen operierenden Gegner überlegen sein.

„Der Iran hat eine sehr gute Mannschaft mit physisch und kämpferisch starken Spielern. Sie haben aber speziell in der Offensive nicht die individuelle Qualität wie Argentinien. Wir haben das Zeug und die Klasse, sie zu schlagen“, analysierte Stadler, der Iran beim 1:1 gegen die Argentinier beobachtete. (APA)