Letztes Update am So, 19.07.2015 11:29

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Laufsport

4. Silvrettarun 3000: Zipser und Mattle siegten souverän

360 Läufer sorgten beim 4. Silvrettarun 3000 für einen neuen Rekord – Katharina Zipser feierte ihren vierten Sieg, Martin Mattle seinen ersten übers Kronenjoch.

Martin Mattle lief nach 4:19,32 Stunden und 43,4 Kilometern als Erster ins Ziel.

© ZangerlMartin Mattle lief nach 4:19,32 Stunden und 43,4 Kilometern als Erster ins Ziel.



Von Susi und Toni Zangerl

Ischgl, Galtür – Perfektes Laufwetter über der Silvretta ließ gestern beim 4. Silvrettarun 3000 die Läuferherzen höher schlagen. Und TVB-Obmann Alfons Parth strahlte, weil 360 Teilnehmer (im Vorjahr 240) neuen Rekord bedeuteten und der Weg somit goldrichtig ist. „Super, wir wollen künftig aber noch mehr“, gab er sich motiviert.

Katharina Zipser war die schnellste Frau.
Katharina Zipser war die schnellste Frau.
- Zangerl

Apropos motiviert. Das war auch das Motto für Lokalmatador Martin Mattle. „Ich will endlich auf der 43,4 Kilometer ,Hard-Route‘ gewinnen“, sagte er am Start optimistisch. Nach seinem Sieg im Vorjahr über die 28,6 Kilometer „Medium-Route“ eine klare Ansage. Und nach 4:19,32 Stunden hatte er in Galtür das Vorhaben erfolgreich realisiert. Mit Krämpfen in beiden Beinen aber klar vor Valentin Klausburg aus Baden mit 4:22,11 Stunden. „I bin total happy, dass ich es g’schafft hab“, strahlte er im TT-Gespräch.

Und ebenso glücklich und strahlend war Katharina Zipser. Eindrucksvoll spulte sie in ihrem „Wohnzimmer Silvretta“ von Ischgl über Fimbatal, Heidelberger Hütte, Kronenjoch und Jamtal die Marathonkilometer locker herunter, feierte damit ihren vierten Sieg in Serie.

„Ich fühle mich hier jedes Mal extrem wohl, perfekte Organisation, ganz tolle Landschaft und ich komme 2016 ganz sicher wieder, möchte meinen Titel wieder verteidigen“, sagte die Innsbruckerin selbstbewusst.

Die beiden kürzeren Strecken Medium (28,6 km) und Small (11 km) erfreuten sich großer Beliebtheit. Sieger auf der Strecke Medium waren Teresa Weisz (AUT/Wien) in 3:27,07 Stunden und Josef Dißlbacher (AUT/Pfaffing) in 2:39,12, auf Small Susanna Saapunki (FIN) und Christian Pflügl (AUT).