Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 18.12.2016


Extremsport-Event

Hart, härter, Rise&Fall

Die fünfte Auflage des Extremsport-Events Rise&Fall lockte am gestrigen Tag nicht nur 63 Teams, sondern knapp 1500 Zuschauer nach Mayrhofen ins Zillertal.

Auch heuer lieferte das Rise&Fall-Extremsport-Event wieder sportliche Höchstleistungen.

© WerlbergerAuch heuer lieferte das Rise&Fall-Extremsport-Event wieder sportliche Höchstleistungen.



Mayrhofen — „Wir hätten bereits heuer fast 100 Teams aufstellen können", freute sich Organisator und Initiator Christoph Ebenbichler. „Aber die Sicherheit geht einfach vor." Und darum war die beste Meldung nach dem Extremsport-Tag die, dass sich weder beim Skibergsteigen, Paragleiten, Mountainbiken oder Skifahren bzw. Snowboarden jemand verletzt hatte.

Dabei gab es beim Siegerteam Höhrhager — das am Ende sogar einen neuen Streckenrekord aufstellen konnte — einen kurzen Schreckmoment. Beim Startmanöver mit dem Gleitschirm hätte Patrick Hörhager beinahe einen Baumwipfel gestreift. Teamkollege Roman Rohrmoser zollte ihm deshalb Respekt: „Wie Patric riskiert hat, das war einfach irre."

Der angesprochene Hörhager wollte die Szene nicht überbewerten: „Es war eng, aber es ist sich am Ende ausgegangen. Für den Sieg muss man eben auch ein bisschen was riskieren."

Für die fünfte Ausgabe im Zillertal hatten sich Ebenbichler und Co. heuer etwas ganz Spezielles einfallen lassen: Die Strecke wurde verlängert und forderte den 63 Teams — sowohl bergauf wie bergab — alles ab. „Die Athleten liefern unglaubliche Leistungen und sind sehr professionell", zollte ihnen der Veranstalter jede Menge Respekt.

Dass sich das in den kommenden Jahren auch nicht ändert, steht laut Ebenbichler außer Frage. Man werde weiter alles daran setzen, dass es weiter ein schweißtreibendes Extremsport-Event bleibe.

Alle gesammelten Ergebnisse des Events finden Sie auf www.riseandfall.at (suki)

Die obligate Sektdusche durfte ebenso nicht fehlen.
Die obligate Sektdusche durfte ebenso nicht fehlen.
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