Letztes Update am Sa, 04.11.2017 19:28

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Regionalliga West

Kufstein gelang gegen Leader Anif nur Beinahe-Comeback

0:3 lag der FC Kufstein gegen Anif hinten, um fast zurückzukommen. Wacker II gewann, für Schwaz und Wörgl gab es einen Punkt.

© Michael KristenTorschütze Lukas Caria und Co. ließen dem FC Hard am Tivoli-Nebenplatz beim 3:0-Erfolg keine Chance.



Von Tobias Waidhofer

Kufstein – Erste Halbzeit pfui, zweite Halbzeit hui! So konnte man den Auftritt des FC Kufstein gegen Tabellenführer Anif zusammenfassen. „Die zweite Halbzeit hat gepasst, in der ersten war es das Gegenteil“, seufzte Trainer Markus Duftner, der sich dieses Phänomen nicht wirklich erklären konnte. „Schon gegen Grödig (3:4, Anm.) war es ja ähnlich.“ Eines bewies das 2:3 nach 0:3 aber definitiv: Die Kufsteiner Truppe hat Moral.

Über einen souveränen Sieg durfte sich Wacker-II-Trainer Thomas Grumser freuen. Beim 3:0 gegen Hard wäre sogar ein höherer Erfolg möglich gewesen. „Wichtig war uns, dass hinten die Null steht“, erklärte Grumser. Und das schaffte seine Mannschaft erstmals seit dem 9. September (3:0 gegen Seekirchen).

Auswärts waren am Samstag der SC Schwaz und der SV Wörgl gefordert. Und beide Teams nahmen einen Zähler mit nach Tirol. Die Schwazer verschliefen die erste Halbzeit beim 0:0 in Hohenems, um im zweiten Durchgang drei Top-Chancen zu vergeben. „Wir waren vorne zu wenig durchschlagskräftig“, haderte Trainer Bernhard Lampl auch mit einem wohl zu Unrecht wegen Abseits aberkannten Pichlmann-Treffer.

Der SV Wörgl kam dagegen in Alberschwende nach einem frühen Verlusttreffer ins Spiel zurück, glich durch Torjäger Yigit Baydar aus und war dann auch knapp am Sieg dran. „Das letzte Quäntchen hat gefehlt“, wusste Wörgl-Trainer Denis Husic, den eines mit seinen (Tiroler) Trainerkollegen verbindet. „Ich freue mich auf die Winterpause.“ Eine Runde wartet aber noch...