Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 27.02.2018


Beachvolleyball

Die Donauinsel bleibt, der Bergisel könnte kommen

Ein Beachvolleyball-Turnier im Bergisel-Rund? Derzeit noch ein Traum, soll das ehrgeizige Vorhaben spätestens in fünf Jahren Realität werden.

Für ein Foto auf der Seegrube (darunter Martin Ermacora, r.) – mit dem „InnsbruckBeachevent“ will man aber höher hinaus.

© Beachevent/MorepikzzFür ein Foto auf der Seegrube (darunter Martin Ermacora, r.) – mit dem „InnsbruckBeachevent“ will man aber höher hinaus.



Innsbruck – Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass zwei Volleyball-Meldungen gestern zusammentrafen: In Wien vermeldete Hannes Jagerhofer, dass Österreichs größtes Beachvolley-Event zumindest bis 2020 auf der Wiener Donauinsel sattfinden werde. Und aus Klagenfurt kam, dass man seinem Ruf als internationaler Volleyball-Hochburg mehr als gerecht werde. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser spielte allerdings auf Hallenvolleyball an – mit MEVZA Final Four im März, European-League-Spielen im Mai und einem möglichen EM-Quali-Spiel im August in Klagenfurt. Ausgerechnet dort, wo man sich bis 2016 noch als Sand-Hochburg der Welt präsentiert hatte, ehe das Turnier nach Wien übersiedelt war.

In Innsbruck hat man indes anderes im Kopf. Zunächst einmal einen früheren Termin: Von 25. bis 27. Mai steigt im Bereich des Tivoli-Freibades erneut ein Beachvolley­ballturnier. Wie schon im Vorjahr, „nur heuer doppelt so groß“, verspricht Organisator Simon Varges von mybeach­event. Für das Inns­brucker Beach-Event ist bereits einiges geplant – inklusive Rahmenprogramm mit Freibier für Studenten. Seine Vision reicht aber weit darüber hinaus. „In fünf Jahren wollen wir im Bergisel-Stadion spielen“, denkt Varges laut. Die Infrastruktur stelle vor gewiss­e Herausforderungen, aber „das ist lösbar“.

Konkret ist noch nichts, auch nicht das Turnier im Mai offiziell. Bislang gibt es keinen nationalen Turnierplan vom Volleyballverband ÖVV. Fix ist hingegen, dass Österreichs beste sechs Teams gestern in Fort Lauderdale (Florida) in das erste Major-Turnier des Jahres starteten – darunter auch der Tiroler Martin Ermacora mit Moritz Pristauz, die zuletzt bei einem Turnier auf der Insel Kish im Iran Fünfte gewesen waren.

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