Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 07.06.2018


Wasserball

WBC Tirol will ohne Präsident den Titel holen

Die Wasserballer des WBC Tirol brennen auf das Final-Derby gegen Salzburg. Im Idealfall soll am Samstag bereits der Titel gefeiert werden.

© Foto TT / Rudy De MoorBereit für das Finale gegen Salzburg: Goalie Milan Markovics.



Innsbruck – Ruhe vor dem Wasserball-Sturm. „Wir können es kaum erwarten, gegen Salzburg ins Wasser zu steigen und endlich den Ball laufen zu lassen. Das wird ein richtiges Derby, mit allem, was dazugehört. Wir sind bereit und heiß auf dieses Spiel“, brennt Christophe Koroknai auf das Finale gegen PL Salzburg. Morgen geht es für den Kapitän des WBC Tirol im ersten Finalspiel der Wasserball-Bundesliga auswärts zur Sache. Am Samstag (17 Uhr/Tivoli-Schwimmbad) soll mit dem zweiten Sieg in der Best-of-three-Serie der Meistertitel nach Tirol. „Ich bin zuversichtlich, dass wir den Titel holen werden“, sagte WBC-Tirol-Präsident Richard Kössler, der ein Entscheidungsspiel am Sonntag (10.30 Uhr) vermeiden will.

Zu sehen bekommt der rührige Präsident am Wochenende aber kein einziges Finalspiel. „Ich bin als Betreuer mit der U 12 bei einem Turnier in Wien“, begründet Kössler seine Absage und hofft, dass es auch ohne ihn mit dem Titel klappt. „Ich nehme es locker und habe ein gutes Gefühl. Wir haben uns im Halbfinale gegen Graz souverän geschlagen.“ Mit dem Handy wolle er sich über den Spielstand auf dem Laufenden halten lassen. Die Hausaufgaben habe der WBC Tirol unter Trainer Pavol Kovac erledigt. Bei einem Trainingslager in Budapest habe man sich auf das Final-Duell gegen den Erzrivalen eingestimmt.

Definitiv nicht zum Einsatz kommen wird Trainer-Sohn Pauli Kovac, der in den vergangenen Jahren als Joker für Überraschungen gut war. „Pauli absolviert gerade die Schiedsrichter-Ausbildung“, freut sich Kössler über Zuwachs bei den Unparteiischen. „Gute Schiedsrichter“, so Kössler, „können wir immer brauchen.“ (ben)




Kommentieren


Schlagworte