Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 11.06.2018


Wasserball

Großer Kampf blieb für Tiroler Wasserballer unbelohnt

© Vanessa RachléPhilipp Perisutti (weiß) und Tormann Milan Markovics (rot) mussten sich Finalgegner Salzburg am Ende knapp geschlagen geben.



Alles hatten sie probiert, alles gegeben — am Ende reichte es für die Wasserballer vom WBC Tirol gestern knapp nicht zum österreichischen Meistertitel. 15:16 nach Penaltyschießen mussten sich die Tiroler im Tivoli-Schwimmbad Salzburg geschlagen geben.

Die Hausherren waren bald aussichtslos im Rückstand, wie Kapitän Christophe Koroknai schildert: „Im zweiten Viertel haben wir Brösel gegeben." Doch die Tiroler rafften sich noch einmal auf, der Ausgleich zum 10:10 im letzten Moment sorgte für Jubel unter den vielen Zuschauern. Ein Spiel gewonnen, eines verloren, Unentschieden im dritten — das Penaltyschießen musste entscheiden. Und auch das wurde zum Krimi: Innsbrucks Tormann Milan Markovics hielt zweimal, doch auch seine Mitspieler vergaben zweimal — am Ende hatte die Salzburger Legionärstruppe mit 16:15 das bessere Ende für sich. „Natürlich ist es bitter, aber wir haben eine riesige Moral gezeigt", versuchte der Kapitän der Niederlage etwas Positives abzugewinnen. „Nächstes Jahr gibt es die Revanche." (a.m.)




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