Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 08.07.2018


Football

Raiders verteidigten Kufsteiner Festung

© Bernhard HörtnaglMit der geballten Offensivpower der Raiders hatten die Danube Dragons gestern in Kufstein alle Hände voll zu tun.Foto: Hörtnagl



Kufstein – Nach der Kür im europäischen Superfinale gegen die Copenhagen Towers stand für die Swarco Raiders gestern wieder die Pflicht an: Im Halbfinale der Austrian Football League (AFL) wehrten die Tiroler im Schatten der Kufsteiner Festung mit einem 49:21 den Angriff der Danube Dragons ab.

Dabei hatten die Raiders mit den Dragons noch eine Rechnung offen: Im letzten, für die Innsbrucker bedeutungslosen Spiel des AFL-Grunddurchgangs hatten die Raiders auswärts eine schmerzliche Niederlage bezogen.

Dementsprechend engagiert starteten die Tiroler gestern: Mit drei Touchdowns verschafften sich die Raiders einen beruhigenden Polster. Beinahe einschläfernd – die Drachen zeigten auf einmal Zähne und kamen nach der Pause auf 21:28 heran. Raiders-Coach Shuan Fatah sah’s mit Unwillen – doch als die Tiroler erneut Ernst machten, glättete sich auch die Stirn des Trainers wieder: drei weitere Touchdowns, dabei ein toller Lauf von Patrick Donahue, ebneten den Tirolern vor über 1200 Zuschauern den Weg zum 49:21-Endstand und damit zum Einzug ins AFL-Endspiel um die Austrian Bowl – der Angriff der Drachen auf die Kufsteiner Festung wurde abgewendet. Raiders-Coach Fatah war zufrieden: „Wir haben gewusst, dass es ein Spiel mit vielen Punkten werden würde, und haben das toll gelöst.“ (a.m.)