Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 13.07.2018


Tennis

Kopp scheiterte erst im Halbfinale

© gepaEin Versprechen für die Tennis-Zukunft: Das Tiroler Talent Sandro Kopp konnte in Kramsach überzeugen.



Je später der Abend, desto größer die Überraschung. Sandro Kopp, das Kramsacher Tennistalent, das am Anfang einer Profikarriere steht, kämpfte sich am Mittwochabend mit Partner Vital Flurin Leuch (LIE) ins Doppel-Halbfinale des Tennis-Future-Turniers. „Mein bisher größter Erfolg", sagte der 18-Jährige, der seit vier Jahren unter den Fittichen von Hakan Dahlbo in Seefeld steht. Der erfahrene Schwede attestiert Kopp Potenzial für eine Profi-Laufbahn, lobt vor allem die Einstellung des Abendschülers. Nicht ausgeschlossen somit, dass Kopp einmal in die Fußstapfen seines ehemaligen Kramsacher Ortsnachbarn Johanne­s Ager tritt.

Bis dahin gilt es aber noch viele Hürden zu nehmen. Eine davon ist die Transition-Tour, die der Future-Serie folgen wird. Weil die neuen Regeln noch nicht einschätzbar sind, setzt sich Kopp auch keine großen Ziele. Außer „ins Doppel-Endspiel von Kramsach aufzusteigen". Es blieb beim Vorsatz. Peter Schiller und Johannes Haerteis (GER), auf Nummer drei gesetzt, gewannen gegen Kopp/Leuch 6:3, 6:4.

Die beiden Deutschen stehen nicht nur im heutigen Doppelfinale, sondern auch im Einzel-Halbfinale. Schiller setzte sich gegen Landsmann Lukas Ollert, den Telfer Bundesligaspieler, durch, Haerteis gegen Pichler-Bezwinger Lazarov. (r.u.)




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