Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 12.08.2018


Tiroler Liga

Volders trotz Niederlage „in Liga angekommen“

Volders verlor zum Auftakt gegen Völs 1:3. Imst gewann unterdessen das Oberland-Derby gegen Zams mit 4:1. St. Johann und Wattens remisierten.

© Michael KristenSorgte für den Volderer Ehrentreffer bei der 1:3-Auftaktniederlage gegen Völs: Manuel Egger.Foto: Kristen



Von Alois Moser

Innsbruck — Nach Söll und Natters stieg mit Volders am Samstag auch der dritte Aufsteiger ins Tiroler-Liga-Geschehen ein. Zum Auftakt gab es für Michael Streiter und Co. ein 1:3 gegen Völs. Imst entschied das Derby gegen Zams dagegen klar mit 4:1 für sich.

„Vom Ergebnis her schaut es nicht so gut aus, aber die Leistung war absolut in Ordnung", war Volders-Trainer Michael Streiter nicht unzufrieden: „Ich denke, dass wir feldüberlegen waren. Die Gegentore waren alle etwas unglücklich." Trotz des ergebnistechnischen Fehlstarts habe man eines gesehen: „Wir sind in der Liga angekommen."

Sorgte für den Volderer Ehrentreffer bei der 1:3-Auftaktniederlage gegen Völs: Manuel Egger.
- Michael Kristen

Das Oberländer Derby zwischen Imst und Zams war gleichzeitig Ligaeinstand für die Trainer auf beiden Seiten: Josef Hasl­wanter haderte ein wenig mit dem Spielverlauf („Wir haben in kurzer Zeit wegen eigener Blödheit das Spiel weggeworfen"), während sich Sladjan Pejic über einen standesgemäßen Einstand in Imst freuen durfte: „Das war ein verdienter Derbysieg." Auch wenn die eigene Mannschaft zwei unterschiedliche Gesichter gezeigt habe: „Die erste Hälfte war hui, die zweite eher pfui."

Beim 2:2 zwischen St. Johann und den Wattens Amateuren stand unterdessen leider nicht immer der Ball im Mittelpunkt. „Der Schiri hat das Spiel mit mehreren Fehlpfiffen kaputt gemacht", übte St. Johanns neuer Trainer Thomas Handle harsche Kritik, was Gegenüber Martin Rinker bekräftigte. Positiver stimmte Rinker die Leistung seiner Mannschaft: „Das war schon eine sehr dominante Vorstellung." Handle indes sah noch Aufholbedarf im taktischen Bereich: „Wir haben am Anfang die defensive Ordnung nicht gefunden, da müssen wir noch dran arbeiten."