Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 09.09.2018


Tiroler Liga

Wehe, wenn er losgelassen ...

Rene Prantl erzielte beim 5:1 von Imst gegen Natters vier Tore – Trainer Sladi Pejic freute sich aber noch mehr über das geschlossene Kollektiv.

© Mit dem Ball auf Du und Du: Imsts Torgarantie Rene Prantl traf gegen Natters gleich viermal ins gegnerische Netz.Foto: Zangerl



Von Alois Moser

Imst – „Ich habe vor dem Spiel zu meinem Co Goran gesagt: ‚Wenn der Prantl einmal in den ersten zehn Minuten treffen würde, wäre er überhaupt nicht mehr zu halten.‘ Deshalb haben wir uns auch angegrinst, als er den Elfmeter verwandelt hat.“ Imst-Trainer Sladi Pejic sollte wohl öfter Vorhersagen machen: Rene Prantl trat zum Elfmeter an, sah und verwandelte. Zum ersten von vier Toren beim 5:1 gegen Natters.

Trotzdem lobte Trainer Pejic neben seinem Goalgetter vor allem das Kollektiv: „Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Speziell in Unterzahl haben wir super verschoben und verteidigt.“ Die Bemühungen, aus einem Haufen hochtalentierter Kicker eine Mannschaft zusammenzuschweißen, fruchtet: „Ich hoffe, das haben wir jetzt kapiert.“

Gegenüber Alex Pfurtscheller musste die individuelle Qualität der bekannt offensivstarken Gastgeber anerkennen: „Wir haben vor allem in der ersten Hälfte einiges an Lehrgeld bezahlt, was Gegentore anbelangt.“

Der Aufsteiger könne von solchen Partien wie gegen Imst nur profitieren: „Wir sind in den letzten Jahren in der Defensive sicher nicht oft so gefordert worden wie heute. Solche Spiele bringen uns auch weiter.“




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