Letztes Update am Sa, 15.09.2018 16:58

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mountainbike

Lakata gestürzt, Silber für Geismayr und Kollmann-Forstner

Der Osttiroler war bei der Marathon-WM in einen Massensturz verwickelt und musste sich am Ende mit Rang zwölf begnügen.

© Beadle/Cape EpicDer Osttiroler Mountainbiker Alban Lakata.



Auronzo di Cadore – Daniel Geismayr hat hauchdünn den Weltmeistertitel bei der Mountainbike-Marathon-WM in Auronzo di Cadore verpasst. Der 29-jährige Vorarlberger kam am Samstag nach 102 Kilometern (4.200 Höhenmeter) im Sprint 1,8 Sekunden hinter dem Brasilianer Henrique Avancini ins Ziel. Nach Rang drei im vergangenen Jahr schaffte er also wieder den Sprung auf das Podest.

„Paez konnte ich schlagen, aber gegen den Cross-Country-Fahrer Avancini war ich am Schluss zu müde“, sagte Geismayr. Bronze ging an den Kolumbianer Hector Leonardo Paez (+7,3 Sek.). Der Osttiroler Titelverteidiger Alban Lakata war auf der Startrunde in einen Massensturz verwickelt und musste sich mit Rang zwölf (+11:06,9 Min.) begnügen. „Es war nicht mein Tag“, verlautete Lakata.

Im Damenrennen holte Christina Kollmann-Forstner ebenfalls Silber. Die Steirerin kam nach 89 Kilometern (3.400 Höhenmeter) 5:18,8 Minuten nach der dänischen Siegerin Annika Langvad, die trotz eines Sturzes triumphierte, ins Ziel. „Die Medaille ist ein Traum, ich kann es gar nicht beschreiben“, sagte Kollmann-Forstner. Bronze sicherte sich die Polin Maja Wloszczowska (+12:12,8). Sabine Sommer belegte Rang elf (24:49,6).