Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 08.10.2018


UPC Tirol Liga

Seelaus und der SVI haben noch lange nicht genug

Nach vier Siegen in den vergangenen fünf Runden erreichte der SVI wieder ruhigeres Tabellen-Fahrwasser.

© Michael KristenDa kann man schon mal klatschen: SVI-Trainer Markus Seelaus.



Von Alois Moser

Innsbruck – Nach fünf Runden sah die Situation für den SV Innsbruck düster aus: kein Punkt, ein Torverhältnis von 4:16, rote Laterne. Nun, nach fünf weiteren Runden, schaut die (sportliche) Welt für Markus Seelaus und Co. schon wieder ganz anders aus: Vier Siege aus den letzten fünf Spielen katapultierten die Innsbrucker vom Tabellenende ins gesicherte Mittelfeld. Über die Gründe für den plötzlichen Erfolgslauf kann aber auch der Trainer nur spekulieren.

„Wenn ich gewusst hätte, was ich anders machen muss, hätte ich es ja schon früher getan“, schmunzelt Ex-Profi Seelaus.

Mittlerweile ist die Brust bei seinen Schützlingen schon wieder so breit, dass man auch noch klar gewinnen kann, wenn man – wie beim 4:0-Sieg gegen Söll – „kein besonders gutes Spiel“ gemacht hat.

Aus der anhaltenden Krise zu Saisonbeginn hat sich der SVI auf jeden Fall herausgearbeitet – dazu setzte „Seele“ auch auf Videostudium: „Im Amateurbereich hat man dafür natürlich nicht allzu viel Zeit, aber es hat sich ausgezahlt.“ Vor allem in der vorher sehr anfälligen Defensive habe sich die intensive Arbeit gelohnt: „Wir haben uns definitiv stabilisiert.“

Aber auch im Angriff läuft es beim SVI mittlerweile besser, nur die Abhängigkeit von Topscorer Michael Simic (9 Tore) bereitet etwas Kopfzerbrechen: „Gegen Kirchbichl hat man gemerkt, dass er gefehlt hat.“

Die 16 Punkte aus dem vergangenen Herbst sollte der SVI (aktuell 12) knacken können, wenn es nach Trainer Seelaus geht: „Gegen die Union und Kundl wollen wir nachlegen.“ Dank der jüngsten Siegesserie stimmt auch die Tendenz wieder: „Solange unser Weg weiter nach oben geht, ist das positiv.“




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