Letztes Update am Fr, 21.12.2018 08:56

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ringen

Einigung nach Sitzungs-Marathon: Die Ringer-Liga erfindet sich neu

Nach 15 Stunden Diskussion und einigen Kompromissen brachte die Ringer-Bundesliga ein neues Format auf Schiene. Statt zehn sind künftig acht Teams am Start.

In der neuen Liga will der RSC Inzing (Aker Alobaidi, l.) um eine Medaille mitkämpfen, Hötting und Arzl kämpfen gegen den Abstieg.

© Michael KristenIn der neuen Liga will der RSC Inzing (Aker Alobaidi, l.) um eine Medaille mitkämpfen, Hötting und Arzl kämpfen gegen den Abstieg.



Innsbruck – Während der AC Wals bei seinen Heimkämpfen kurzen Prozess macht und in der Saison 2018 zum bereits 52. Mannschaftsmeistertitel stürmte, gehen die Sitzungen zur Reform der Ringer-Bundesliga in Wals nur im Schneckentempo vorwärts. Kurz vor Weihnachten konnten sich die Landesverbände aber doch auf Neuerungen einigen. „Jeder muss Kompromisse eingehen, damit es die Liga weiterhin gibt“, erzählte Tirols Ringer-Präsident Franz Pitschmann. Die Bundesliga erfindet sich neu und wird von zehn auf acht Teams verkleinert.

Neu ist auch, dass nur noch zwei (statt drei) Legionäre sowie zwei Leihringer erlaubt sind. Wer nicht zwei Junioren-Ringer einsetzt, kassiert eine Punktestrafe. „Insgesamt haben wir wohl 15 Stunden diskutiert“, zeigte sich Pitschmann zufrieden.

Das Sportjahr 2018 war für den Österreichischen Ring­sportverband mit fünf Medaillen (davon zweimal Bronze durch Martina Kuenz und Kathrin Mathis) das erfolgreichste der Geschichte. (ben)

Ringer-Bundesliga 2019

Gruppe 1: AC Wals, RSC Inzing, SV Söding, KG Hötting/Hatting.

Gruppe 2: KSK Klaus, AC Hörbranz, KSV Götzis, AC Vollkraft.

Liga-Start am 7. September 2019.