Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 15.04.2019


UPC Tiroler Liga

Kein Sieger im Spitzenspiel

Wer wohl im Zweikampf zwischen Florian Ribis (Telfs, r.) und Florian Galovic (Wattens II) Sieger blieb? Das Spiel endete indes remis.

© Amir BeganovicWer wohl im Zweikampf zwischen Florian Ribis (Telfs, r.) und Florian Galovic (Wattens II) Sieger blieb? Das Spiel endete indes remis.



Von Alois Moser

Wattens – Zwei Faktoren kosteten Telfs den Sieg beim Schlager der Runde in Wattens: Die eigene Chancenauswertung und Wattens-Goalie Simon Beccari, der unter anderem einen Telfer Elfmeter entschärfte und auch am Ende das 1:1-Unentschieden festhielt. Ein gewonnener Punkt für die Wattener.

„Aufgrund der ersten Hälfte auf jeden Fall“, vermisste Martin Rinker im ersten Durchgang „alle geforderten Qualitäten“: „Telfs war um Häuser überlegen.“ Dass es zur Pause nur 0:1 stand, verdankte Wattens Schlussmann Beccari, der einen von zwei Elfmetern von Michael Augustin abwehren konnte.

Nach Rinkers Pausenansprache zeigte seine Mannschaft ein anderes Gesicht: „Das war ein komplett anderer Auftritt.“ Kelvin Yeboah sorgte für den Ausgleich der Hausherren auf dem Wattener Nebenspielplatz, gefährlicher blieben aber die Gäste: „Unser Goalie hat uns im Spiel gehalten.“ Fazit: „Ein Punkt ist ein Punkt, fertig.“

Mit demselben haderte Gegenüber Werner Rott natürlich: „Schade, schade, bis auf das Toreschießen war es eine tolle Leistung.“ Im Grunde hätten seine Telfer Wattens das ganze Spiel im Griff gehabt: „Leider hat aber der letzte Zacken gefehlt.“

Trotzdem läuft es für die Oberländer im Frühjahr bis dato: „Zehn Punkte aus vier Spielen ist keine schlechte Bilanz.“ Zumal im Kampf um die Aufstiegsplätze noch lange nichts entschieden ist: „Sogar Kematen hat sich wieder herangeschwindelt.“ Noch mehr freut sich der 51-Jährige aber über die etwas entspanntere Personalsituation: Sohn Manuel saß in Wattens nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder auf der Bank.