Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 17.04.2019


Handball

Innsbruck-Coach Salvat: „Meistertitel war nicht das Ziel“

Nach Rang zwei fällt die Saisonbilanz von medalp Innsbruck sehr erfreulich aus.

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© Foto TT/Rudy De Moor



Von Benjamin Kiechl

Innsbruck – Als Einstimmung auf die italienische Serie A2 gab es im Herbst 2018 für die gesamte Mannschaft Pizza. Seit dem vergangenen Wochenende ist die Premierensaison von medalp Innsbruck Handball Tirol schon wieder Geschichte und Trainer Sebastià Salvat strahlt über das ganze Gesicht: „Es war der richtige Schritt und das Experiment hat sich gelohnt“, erklärte der Spanier, der innerhalb der Mannschaft liebevoll „Dottore“ genannt wird.

Im letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag feierte die junge Mannschaft einen 37:27-Auswärtssieg in Oderzo und beendete die Liga damit sensationell auf Rang zwei. Nach Ablauf seiner Sperre stand zum Saisonende wieder Routinier Thomas Heiss zwischen den Pfosten. Bis zur letzten Runde kämpfte man mit Eppan um den Titel mit und zog nur knapp den Kürzeren. „Meine Mannschaft ist sehr ehrgeizig, aber der Meistertitel war nicht unser großes Ziel“, sagte der Coach rückblickend. Das Handball-Projekt in Italien sei auf „längere Zeit“ angelegt, bereits jetzt den Titel zu holen, wäre „noch zu früh“ gewesen.

Fakt ist, dass sich die Mannschaft im Laufe der Saison enorm verbessern konnte. In der Rückrunde gewann man elf von zwölf Spielen. 41 Punkte stehen nach 24 Runden zu Buche. Die Saisonbilanz fällt aber auch aus anderen Gründen sehr erfreulich aus: Viele Spieler konnten ihr Potenzial ausschöpfen und haben sich für höhere Aufgaben im HLA-Team von Schwaz empfohlen.

Beim Cup-Final-Four am Osterwochenende dürfen Florian Schwarz und Emanuel Petrusic auf Kurzeinsätze für Schwaz hoffen, Johannes Demmerer fällt verletzt aus.




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