Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 02.05.2019


Handball

Auf Schwaz wartet Endspiel in der Höhle des Löwen

Auf die Silberstädter wartet am Samstag (20.20 Uhr) in Hard das entscheidende Match der Best-of-three-Viertelfinal-Serie.

Während die Harder jubelten, schritten die Schwazer Rafnsson und Pyshkin enttäuscht von dannen.

© gepaWährend die Harder jubelten, schritten die Schwazer Rafnsson und Pyshkin enttäuscht von dannen.



Schwaz – Die Diskussionen in der Osthalle drehten sich nach der Schlusssirene bei der 18:25-Niederlage gegen Hard vor allem um Sebastian „Spende“ Spendier. Lange war der Einsatz des National­spielers fraglich gewesen, nach einer Testphase beim Aufwärmen entschied sich Trainer Bergemann zusammen mit dem 22-Jährigen für einen Einsatz – das war wohl die falsche Entscheidung.

„Ich konnte keinen schnellen Schritt machen“, gestand „Spende“ nach dem Match. In der zweiten Halbzeit blieb der Kärntner dann ebenso wie Kollege Alex Wanitschek („Er war auch angeschlagen und ist nie richtig ins Spiel gekommen“, so Trainer Bergemann) auf der Bank. Denn am Samstag (20.20 Uhr) wartet nun in Hard das entscheidende Match der Best-of-three-Viertelfinal-Serie.

„Die Vorentscheidung ist am Dienstag Ende erste Halbzeit gefallen, als wir entscheidend in Rückstand geraten sind“, blickte Coach Bergemann noch einmal zurück. Am „Wollen“ sei es nicht gelegen: „ Wir haben einfach zu viele Eigenfehler produziert.“

Am Samstag darf das den Tirolern nicht passieren: Neben einer Defensivleistung wie in Spiel eins muss auch die Offensive endlich liefern: 37 Tore in zwei Viertelfinalen sprechen nämlich nicht für ein Angriffsfurioso.

Der Vorteil liegt nun definitiv wieder bei den roten Teufeln aus Hard, für die neben deren Heimstärke vor allem ein gewisser Routinevorteil spricht. (t. w.)




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