Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 14.05.2019


Kerschdorfer Tirol Cup

Heiße Duelle: Tiroler Liga fordert Westliga im Cup-Halbfinale

Im Kerschdorfer Tirol Cup gehen heute (19.15 Uhr) die Halbfinal-Spiele über den Rasen.

Nimmt im Halbfinale des Kerschdorfer Tirol Cups die Außenseiterrolle ein: Kirchbichl-Coach Paul 
Schneeberger.

© www.muehlanger.atNimmt im Halbfinale des Kerschdorfer Tirol Cups die Außenseiterrolle ein: Kirchbichl-Coach Paul Schneeberger.



Von Tobias Waidhofer

Kufstein, Kirchbichl – UPC Tirol Liga gegen Regionalliga West. Vereinfacht lassen sich die heutigen Halbfinal-Spiele des Kerschdorfer Tirol Cups auf dieses Duell herunterbrechen: Denn während in Kufstein der heimische Drittligist den Tiroler-Liga-Tabellenzweiten Telfs empfängt, gastiert Titelverteidiger Schwaz beim SV Kirchbichl (beide 19.15 Uhr).

„Hoffentlich fällt heute Ostern, Weihnachten und am besten noch ein Geburtstag auf einen Tag“, weiß Kirchbichl-Trainer Paul Schneeberger um die Außenseiterrolle seiner Truppe. Aber: „Wir wollen das Unmögliche möglich machen. Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren.“ Zuletzt blickte Schneeberger den Schwazern beim 2:1-Sieg gegen Bischofs­hofen auf die Beine. „Schwaz ist ein gestandener Westliga-Verein, der zu den besten Tirols zählt.“

Eine Beschreibung, die auch auf den FC Kufstein zutrifft. Den Finaleinzug der Festungsstädter verhindern will indes der SV Telfs, der im Jahr 2019 das Verlieren verlernt hat. Die letzte Niederlage datiert am 20. Oktober (0:1)in Hall. Dass man bei einem Westligisten gewinnen kann, bewies man bereits im Achtelfinale (3:2 in Kitzbühel). „Dieses Spiel kann als Vorlage dienen. Wir werden aber einen Sahnetag brauchen“, sagt Trainer Werner Rott. „Wir fahren nicht zum Verlieren nach Kufstein“, spricht aus Obmann Fabian Noldin das Selbstvertrauen.

Edelroutinier Marcel Schreter (grün) will mit Telfs überraschen.
Edelroutinier Marcel Schreter (grün) will mit Telfs überraschen.
- Michael Kristen