Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 14.06.2019


UPC Tirol Liga

Trainer Hofbauer hält Zirl die Treue: Kampf um letzten Aufsteigsplatz

Vertraut seiner Truppe: Zirl-Coach Martin Hofbauer.

© RachléVertraut seiner Truppe: Zirl-Coach Martin Hofbauer.



Der „Hofi" hat schon genug in seiner Karriere als Unterhaus-Trainer miterlebt. Darum kann man sich sicher sein, dass sich der Puls des jetzigen Zirl-Coaches nicht wirklich beschleunigen wird, wenn seine Elf heute (18.30 Uhr) um den letzten Aufstiegsplatz in der Tiroler Liga daheim gegen Zams kämpft. Trocken meinte Martin Hofbauer gestern: „Den Gladiator-Film spiele ich den Jungs nicht vor, hör' mir bitte mit dem Blödsinn auf. Ich brauche keine Truppe, die übermotiviert nach rohem Fleisch schreit."

Generell müssen seine Spieler nicht extra motiviert werden — Philipp Riegler und Co. würden genau Bescheid wissen, worum es gehe. Das große Plus für Hofbauer sei die Tatsache, dass man es selbst in der Hand habe. Die Wattener Amateure und Kematen sind von Zirls Ergebnis abhängig. „Trotzdem haben wir im Vergleich zu Wattens und Kematen den tabellarisch schwersten Gegner", stellte Hofbauer klar, der mit seinem Club das letzte Ticket für die Eliteliga ergattern will. „Wir haben die Woche nichts anders gemacht. Zusätzliche Gespräche brauche ich nicht zu führen. Wir haben alles so gehalten wie immer."

Ob Eliteliga oder Tiroler Liga — für den Trainer-Fuchs wird das im kommenden Jahr keinen Unterschied machen. Er bleibt Zirl treu. Hofbauer: „Mir taugt die Mannschaft, mir taugt das Umfeld und ich spüre die Unterstützung des Vorstands. Ich habe dem Verein letzte Woche für nächstes Jahr zugesagt." (suki)

Hier steht der Mustertitel

Alle Freitag, 18.30 Uhr: SVI — Volders, Natters — St. Johann, Zirl — Zams, Völs — Kematen, Imst — Telfs, Wattens Amateure — Kundl, Kirchbichl — Union
Tabellensituation: 4. Zirl 69:43/51 Punkte, 5. Wattens A. 75:45/50, 6. Kematen 57:40/49.




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