Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 16.07.2019


Tennis

Vom „Bambini“ in die weite Welt: Tiroler Tennistalent Daniel Zimmermann

Daniel Zimmermann (14) hat beim 74. Bambini-Cup Großes vor, ehe nächste Woche die U14-EM wartet.

Daniel Zimmermann hat seine Tennis-Zukunft bereits klar vor Augen.

© ZimmermannDaniel Zimmermann hat seine Tennis-Zukunft bereits klar vor Augen.



Von Max Ischia

Kufstein – Nervosität? Fehlanzeige. „Ist ja schon mein fünftes Bambini-Turnier“, sagt Daniel Zimmermann, und er sagt es mit dem Zungenschlag eines Routiniers. Dabei ist der junge Mann gerade einmal 14, zählt zu den hoffnungsvollsten Tiroler Tennistalenten und schlägt dieser Tage beim 74. Sparkasse-Bambini-Cup in Kufstein auf. Nach dem letztjährigen Erstrunden-Aus ließ das Juwel des TC Hall-Schönegg gestern zum Auftakt des stark besetzten Nachwuchsturniers nichts anbrennen – 6:1, 6:0 gegen den Briten Maxwell Castle. „Wenn ich weiterhin so spiele, kann es weit gehen“, betont der an Position vier gereihte Sport-BORG-Schüler, der in diesem Jahr mit dem Finaleinzug in Maribor (SLO/Europe Tour) und dem Viertelfinale in Veldhofen (NED/Europe Kat. 1) aufzeigen konnte. Gemeinsam mit Patrick Jozwicki (NÖ) vertritt er zudem nächste Woche Österreichs Farben bei der U14-Europameisterschaft in Most (TCH). Dann, wenn es sich wie bei einem Grand-Slam-Turnier in einem 128er-Raster zu beweisen gilt.

Auf seine Vorbilder angesprochen, muss der Nachwuchsnationalspieler nicht lange nachdenken. „Rafael Nadal“, versichert er und lässt nach einer kurzen Nachdenkpause noch „Kei Nishikori“ folgen. Selbstredend spielt auch Zimmermann seine Rückhand beidhändig.

Für das technische Rüstzeug des Teenagers zeichneten bislang vordergründig Zoran Djukanovic und Mario Rühr (beide TC Hall-Schönegg) verantwortlich. Seit Anfang des Jahres wurde auch Hannes König (Tennisakademie Royal) ins Boot geholt. Und weil die Erfordernisse weit über den Tennisplatz hinausreichen, wird Zimmermann des Weiteren von Christopher Schröck (Fitness) und Armin Reindl (Mentales) betreut. In medizinischen Angelegenheiten ist Christian Hoser erster Ansprechpartner.

Auf die Frage, wo sich Zimmermann in fünf Jahren sieht, antwortet er wie selbstverständlich: „Top 20.“ Top 20 der Herren-Weltrangliste, versteht sich.

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