Letztes Update am So, 21.07.2019 12:07

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Unterhaus

Anpfiff für den FC Stubai, Gewitter sorgte für Abbruch

Der neue Fußballverein FC Stubai soll für einen sportlichen und gesellschaftlichen Mehrwert sorgen. Die gestrige Auftaktveranstaltung diente als gelungener Start. Auch wenn Petrus zum Spielverderber wurde.

Das Testspiel der ersten Kampfmannschaft des FC Stubai (mit Gerald Bucher, r.) gegen Wacker II musste abgebrochen werden.

© Foto TT/Rudy De MoorDas Testspiel der ersten Kampfmannschaft des FC Stubai (mit Gerald Bucher, r.) gegen Wacker II musste abgebrochen werden.



Von Daniel Lenninger

Fulpmes – So ein Tag, so wunderschön wie dieser. Ja, man hätte fast meinen können, für den FC Stubai scheine gestern den ganzen Tag die Sonne – selbst wenn sich der Himmel mehr und mehr eintrüben sollte. Vorerst nicht weiter schlimm. Doch das abschließende Testspiel der ersten Kampfmannschaft gegen Wacker II musste wegen eines Gewitters abgebrochen werden. Aber der Reihe nach.

Hieß den Verein mit herzlichen Worten im Tiroler Amateurfußball willkommen: TFV-Präsident Josef Geisler (links).
Hieß den Verein mit herzlichen Worten im Tiroler Amateurfußball willkommen: TFV-Präsident Josef Geisler (links).
- Foto TT/Rudy De Moor

Es war in jedem Fall ein historischer Tag. Dass sich vier Klubs (Fulpmes, Neustift, Mieders, Schönberg) zu einem neuen Fußball-Amateurverein zusammenschließen, kommt einer Pioniertat gleich. Getreu dem Mott­o „Gemeinsam stärker“ marschierten bei der offiziellen Auftaktveranstaltung alle Nachwuchs- und Kampfmannschaften – begleitet von einer Stubaier Hymne – in einheitlichem Outfit ins Spielfeld ein. Die anschließenden Ansprachen von Vorstandsmitgliedern und Ehrengästen brachten zum Ausdruck, dass endlich jener Moment gekommen war, auf den man bereits so lange gewartet hatte. „Bereits seit 20 Jahren wurde von einem solchen Projekt gesprochen“, zeigte sich der Aufsichtsrats-Vorsitzende Hubert Siller stolz auf die Umsetzung, die im Tiroler Unterhaus drei Teams (Landesliga, Gebietsliga, 2. Klasse) inkludiert.

Vereinsobmann Ramon Ram erschien es wichtig, auf den gesellschaftlichen Mehrwert des Projektes hinzuweisen. Der FC Stubai solle nicht nur „den Fußball im Tal weiterbringen“, sondern auch „eine Ebene höher eine gemeinsame Identität entstehen lassen“. Als selbst ernannter „Geburtshelfer“ sprach TFV-Präsident Josef Geisler von einer „harmonischen Geburt“. Der FC Stubai werde im Tiroler Fußballgeschehen einen „wichtigen Bestandteil“ einnehmen. Sogar Vikar Piotr Patyk war anwesend, um den Beistand von höchster Instanz zu sichern.

Die Testspiele der ersten Kampfmannschaft (gegen Wacker II, 0:2; Abbruch nach 66 Minuten) und der „Zweier“ (5:2 gegen Natters II) vervollständigten die Einweihung. Ungeachtet der Ergebnisse wurde der Tag als Sieg wahrgenommen. Quasi die ersten drei Punkte für den FC Stubai.

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Vikar Piotr Patyk segnete gewissermaßen das gemeinsame Fußballprojekt FC Stubai.
Vikar Piotr Patyk segnete gewissermaßen das gemeinsame Fußballprojekt FC Stubai.
- Foto TT/Rudy De Moor