Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 11.08.2019


Regionalliga Tirol

3:1-Heimerfolg gegen Zirl: Kitzbühel siegte dank Margic

Ein Dreierpack von Bojan Margic verhalf dem FC Kitzbühel zum zweiten vollen Erfolg binnen fünf Tagen. Zirl-Coach Hofbauer haderte mit Schiri-Entscheidungen.

Mittelfeldturbo Patrick Kapferer (weiß) kassierte mit Zirl in Kitzbühel (Maximilian Gruber) die dritte Niederlage in Serie.

© MuehlangerMittelfeldturbo Patrick Kapferer (weiß) kassierte mit Zirl in Kitzbühel (Maximilian Gruber) die dritte Niederlage in Serie.



Von Daniel Lenninger

Kitzbühel — Nach einem stotternden Start in die neue Spielzeit der Regionalliga Tirol kommt der FC Kitzbühel immer besser in Fahrt. Bereits am Dienstag hatte der Vizemeister der vergangenen Westliga-Saison beim 3:0-Auswärtserfolg in Hall den ersten Sieg eingefahren, am Samstag legten die Gamsstädter einen 3:1-Heimerfolg gegen Zirl nach.

„Zwischen der 15. und der 50. Minute", schwärmte Neo-Trainer Michael Baur, „haben wir richtig guten Fußball gespielt." Per Doppelschlag (33., 44.) bescherte Offensivmann Bojan Margic den Hausherren eine 2:0-Pausenführung.

Über die Rechtmäßigkeit des für die Führung sorgenden Foulelfmeters gingen die Meinungen allerdings auseinander. Während Baur einen elfmeterreifen Zweikampf ortete, platzte Zirl-Coach Martin Hofbauer der Kragen. Schiedsrichter Andreas Schett habe den Körperkontakt nicht geahndet. Nach dem Eingriff des Linienrichters sei allerdings auf Strafstoß entschieden worden. Hofbauer fehlte das Verständnis, dass sich der Unparteiische in dieser „spielentscheidenden Szene" von seinem Assistenten habe überstimmen lassen, „obwohl er selbst beste Sicht auf die Situation hatte". Auch beim zweiten Gegentreffer sei aus Hofbauers Sicht eine „klare Abseitsstellung" vorgelegen.

Goalie Matteo Oberhuber hielt die Gäste mit Glanzparaden im Spiel, ehe Can Alak per Seitfallzieher der Anschlusstreffer gelang (65.). Julius Perstaller hatte wenig später vergeblich den Ausgleich am Fuß, Margic sorgte im Finish für die endgültige Entscheidung zugunsten der Kitzbüheler.




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