Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 22.08.2019


Eishockey

Red Bulls Salute: Die große Eishockey-Welt gastiert in Kitzbühel

Mit Sportevents ist Kitzbühel reichlich gesegnet, das Einladungsturnier Red Bulls Salute (ab Freitag) ist für die Gamsstadt aber etwas Besonderes.

Salzburg (Bild), München (GER), Malmö (SWE) und Helsinki (FIN) wollen bei der Kitzbühel-Premiere des Red Bulls Salute jubeln.

© gepaSalzburg (Bild), München (GER), Malmö (SWE) und Helsinki (FIN) wollen bei der Kitzbühel-Premiere des Red Bulls Salute jubeln.



Von Benjamin Kiechl

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Kitzbühel – Dominik Paris gewann 2019 die Abfahrt auf der Streif, Dominic Thiem jubelte kürzlich beim Generali Open in Kitzbühel. Und wer holt sich den Titel bei der Premiere des Red Bulls Salute in der Gamsstadt? „Der Gewinner ist Kitzbühel, wir sind eine Sportstadt“, sagt Volker Zeh. Der Präsident des örtlichen Eishockeyvereins EC Die Adler Kitzbühel blickt gerne über den Hahnenkamm hinaus.

Da passt es gut dazu, dass ab morgen erstmals das Prestige-Eishockey-Event in der Gamsstadt gastiert. „Wir haben hervorragende Kontakte zum Veranstalter, das ,Salute‘ passt perfekt nach Tirol. Es ist die drittgrößte Sportveranstaltung der Stadt“, sagt Zeh. Der Unternehmer half mit, das Turnier erstmals seit 2012 wieder nach Österreich zu bringen. Mit Malmö Redhawks, IFK Helsinki, EHC Red Bull München und dem EC Red Bull Salzburg kommen vier hochkarätige Eishockeyteams nach Tirol.

In der Auftaktpartie (Freitag, 16 Uhr) trifft Salzburg mit den Malmö Redhawks auf ein schwedisches Top-Team, das in der letzten Saison in der Champions Hockey League nur mit einem Tor Differenz im Viertelfinale am EHC Red Bull München gescheitert war. Die Bayern indes treffen auf IFK Helsinki (20 Uhr).

Zeh liebt die Eishockey-Show. Gerne ist der gebürtige Deutsche bei den Red Bulls in München zu Gast. Er soll sogar eine Musik-Wunschliste nach Tirol mitgenommen haben, die im Sportpark nun abgespielt wird. Das Red Bulls Salute, so Zeh, sei das große Vorbild. Das Ziel sei, in naher Zukunft den Verein in der höchsten heimischen Eishockeyliga (EBEL) aufs Eis zu schicken. Dann wären die Adler auf einer Stufe mit den Innsbrucker Haien.

Am Rande des Red Bulls Salute will auch der EC Kitzbühel die Werbetrommel rühren, so etwa heute beim offiziellen Eröffnungsabend. Das soll Lust auf die neue Eishockey-Saison in der Alps Hockey League (Auftakt am 14. September gegen Gröden) machen. Am Sonntag legen die Kitzbüheler im Sportpark (18 Uhr) ein Testspiel gegen Erzrivale Zell/See drauf.

Manche Spieler seien als Ordner eingeteilt und sollen Turnierluft schnuppern, erzählt Zeh: „Sie sehen ihre Idole am Eis!“ Mit den Kontakten von Neo-Trainer Charles Franzén (SWE) hat man am Transfermarkt vor allem bei skandinavischen Spielern (Lukas Fredin, Lasse Uusivirta ...) zugeschlagen. „Ich habe noch viel mit dem Team vor“, erzählt Franzen kämpferisch. „Wir möchten natürlich in die Play-offs einziehen, und dann ist bekanntlich alles möglich.“

?Red Bulls Salute, Programm:

Freitag: Salzburg-Malmö (16 Uhr), München-Helsinki (20 Uhr)

Samstag: Kleines Finale (16 Uhr), Finale (20 Uhr).