Letztes Update am Mo, 02.09.2019 09:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Regionalliga Tirol

Telfs für Gipfeltreffen mit Schwaz gerüstet

Telfs (1:0 gegen Imst) und Kitzbühel (2:0 bei Wacker II) feierten gestern Siege in der Regionalliga Tirol. Beide wollen im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze mitmischen.

Der Telfer Emanuel Wendl (r.) hielt beim 1:0-Sieg gegen Imst Matteo Peternell erfolgreich in Schach.

© Foto TT/Rudy De MoorDer Telfer Emanuel Wendl (r.) hielt beim 1:0-Sieg gegen Imst Matteo Peternell erfolgreich in Schach.



Von Thomas Mair

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Innsbruck – „Wenn man gewinnt, dann hat man es auch verdient“ – stets nüchtern analysiert Telfs-Trainer Stefan Höller die Partien seiner Elf. So auch den gestrigen 1:0-Heimsieg gegen Imst vor beachtlichen 900 Zuschauern. „Das hat die Mannschaft gut gemacht, vorne hätten wir das ein oder andere Mal klüger fertigspielen können, aber das ist für mich schon abgehakt“, fuhr der 36-Jährige fort, der den Fokus auf das kommende Gipfeltreffen gegen seinen Ex-Klub Schwaz richtet. „Ich bin da völlig schmerzfrei, für mich ist das ein Spiel wie jedes andere“, ist für ihn die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte nichts Besonderes. Vielmehr reizt die Chance auf die Tabellenspitze bei einem Erfolg in der Silberstadt.

Dass den Oberländern diese erhalten blieb, lag daran, dass Torhüter Daniel Mittermair erstmals in dieser Saison seinen Kasten sauberhielt. „Das ist natürlich schön gegen eine Truppe, die letztes Jahr 100 Tore gemacht hat.“ Zweimal rettete auch Aluminium für ihn, weshalb Imst-Coach Sladjan Pejic einer Punktteilung nachtrauerte. „Nach unserem Komplettausfall in der ersten Halbzeit habe ich der Mannschaft nach der Pause zehn Minuten Zeit gegeben, um das zu korrigieren und sie hat nach der Pause fantastisch gespielt“, lobte der 42-Jährige seine Kicker. Die Belohnung in Form von Punkten blieb freilich aus.

Euphorisch war auch Kitzbühel-Coach Michael Baur nach dem gestrigen 2:0-Auswärtserfolg in Jenbach gegen Wacker II nicht. „Wir wollten konzentriert und effektiv spielen. Das ist uns gar nicht gelungen“, meinte Baur, der viele Fehler im Aufbau und eine schlechte Passqualität bemängelte: „Wir haben uns durch schlechte Bälle in Bedrängnis gebracht.“ Erst ein Traumtor von Bojan Margic war die Initialzündung. „A geile Hittn“, frohlockte der ehemalige Profi über den 30-Meter-Hammer, der im Kreuzeck einschlug. Die drei Punkte nahm er wohlwollend zur Kenntnis. „Es war eines unserer schlechten Spiele“, hakte der 50-Jährige die Partie schnell ab und freut sich auf das Derby gegen Wörgl. Der Anschluss an die Tabellenspitze steht dabei für beide auf dem Spiel.