Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 09.09.2019


Tiroler Liga

Völs-Trainer Glabonjat ärgert sich: „Besser SpongeBob als Tiroler Liga“

Die Völser um Elias Spiessberger-Eichhorn (l,) mussten sich dem bisherigen Schlusslicht Union (Nenad Markovic) geschlagen geben.

© Amir BeganovicDie Völser um Elias Spiessberger-Eichhorn (l,) mussten sich dem bisherigen Schlusslicht Union (Nenad Markovic) geschlagen geben.



Passend zum Kellerduell in der Hypo Tirol Liga schüttete es am Völser Sportplatz am Sonntag wie aus Kübeln. Am Ende brachten die Gäste von der Union mit einem 3:2-Sieg drei Punkte ins Trockene — zum ersten Mal in dieser Saison.

„Ein glücklicher Sieg", analysierte Union-Trainer Georg Saringer, der „mit dem letzten Aufgebot" angetreten war: „Wir haben gesehen, dass wir trotzdem was holen können. Ich hoffe, das haben wir jetzt endlich verstanden."

Für die Union geht es in der Tabelle aufwärts — dass Völs indes den Befreiungsschlag versäumte, brachte Trainer Johann Glabonjat auf die Palme. „Manche Spieler lassen den nötigen Ernst und Einsatz vermissen", stellte er einigen seiner Schützlinge die Rute ins Fenster: „Ich habe mich in dem einen oder anderen getäuscht." Konkret ärgerte sich der Trainer-Routinier darüber, dass einige trotz des anstehenden direkten Duells mit der Union zu lange und tief ins Glas geschaut hätten: „Und so haben sie auch dreingeschaut." Die Angesprochenen sollten sich gründlich hinterfragen: „In der Tiroler Liga spielen zu dürfen, ist nicht selbstverständlich. Das muss man sich erst einmal verdienen. Bei manchen ist es vielleicht besser, wenn sie daheim bleiben und SpongeBob schauen." (a.m.)


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