Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 09.09.2019


Regionalliga Tirol

Hausmannskost bewährt sich: Telfs mischt die Regionalliga Tirol auf

Aufsteiger Telfs mischt mit Neo-Trainer Stefan Höller derzeit die Regionalliga Tirol auf, doch die grün-weißen Ziele bleiben bescheiden.

© www.muehlanger.atAufsteiger Telfs mischt mit Neo-Trainer Stefan Höller derzeit die Regionalliga Tirol auf, doch die grün-weißen Ziele bleiben bescheiden.



18 Punkte aus neun Spielen, fünf Siege, erst eine Niederlage, ein Torverhältnis von 23:19: Die Statistik des SV Telfs liest sich für einen Aufsteiger, der vor der Saison gemeinhin als Underdog gehandelt wurde, beeindruckend. Doch für Trainer Stefan Höller wachsen die Bäume trotzdem noch nicht in den Himmel.

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„Unsere bisherige Saison ist sehr cool, aber es sind noch viele Spiele zu absolvieren", möchte sich der zu Saisonbeginn neu zu den Säbelzahntigern gestoßene Wahl-Telfer nicht zu weit aus dem Fenster lehnen: „Ich bin Realist, und deshalb weiß ich auch nur zu gut, dass es im Fußball immer schnell gehen kann."

Die Devise für die Grün-Weißen ist trotz des tollen Starts dieselbe geblieben: „Wir müssen weiter hart arbeiten und uns weiterentwickeln." Als größtes Plus sieht Höller den Teamgeist: „Wir sind ein Team auf und abseits des Platzes." Das gelte nicht nur für die Mannschaft, die ausschließlich aus Telfs und Umgebung stamme, sondern für den ganzen Verein.

Dass neben den bewährten Offensivkräften Marvin Kranebitter (5 Tore) und Spielmacher Michael Augustin (6) vor allem Neuzugang Alex Schaber (9) voll eingeschlagen hat, will Neo-Trainer Höller nicht überbewerten: „Ohne die Vorarbeit ihrer Mannschaftskollegen könnten auch die drei keine Tore schießen." Ohnehin spiele man „offensiver als in den letzten Jahren". „Dadurch sind wir weniger gut auszurechnen." Auffallend ist auch die Heimstärke der Oberländer: Fünf Siege gab es bis dato in fünf Spielen am Telfer Emat.

Die Arbeit in Telfs macht Höller bislang „viel Spaß"— und dass sich Gegner wie Imst oder zuletzt Schwaz gegen sein Team „hinten reinstellen", zeugt auch von erworbenem Respekt in der neuen Liga: „Und trotzdem muss man die Kirche im Dorf lassen." Die Telfer Hausmannskost schmeckt — nur den Gegnern womöglich nicht ...




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