Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 02.10.2019


Turnen

Stuttgart wird für Tirolerin Mader die achte und wohl letzte WM

In Stuttgart dabei: die Tiroler Turnerin Jasmin Mader.

© ÖFT/Robert LabnerIn Stuttgart dabei: die Tiroler Turnerin Jasmin Mader.



Turnerin Jasmin Mader startet am Freitag in Stuttgart in ihre nunmehr achte Weltmeisterschaft. Seit 2009 ist die Tirolerin bei diesem Großereignis stets dabei — außer einer Unterbrechung 2011. „Es wird höchstwahrscheinlich meine letzte WM sein", bekannte sie gestern. Abhängig sei das vom Ergebnis: „Ich möchte noch einmal gut turnen, um danach zufrieden rausgehen zu können."

Mit 26 Jahren ist Mader keine ganz junge Kunstturnerin mehr, das untere Alterslimit liegt bei 16 Jahren. „Es kommen schon viele nach, aber mein Alter ist längst nicht mehr so außergewöhnlich wie vor Jahren noch", bestätigt die Kramsacherin. Zudem turnt in Stuttgart auch wieder die 44-jährige Oksana Chusovitina mit: „Man muss sich vorstellen: In dem Jahr, in dem ich geboren wurde, holte sie in Barcelona Olympia-Gold mit dem Team." So lange wolle Mader nicht mehr turnen, sagt sie. 2020 stehen aber noch Olympische Spiele an. Ein Ziel, von dem sie jedoch nicht zu sprechen wagt: „Ich möchte gut turnen und meinen Kopf im Griff haben, das schaffen, was ich jetzt auch beim Podiumstraining gezeigt habe. Dann kommt der Rest von alleine." So wie heuer etwa auch beim Weltcup in Koper Platz zwei gelang.

Seit Samstag sind Österreichs Turner, darunter auch Hoffnungsträger Vinzenz Höck, nun in Stuttgart. Die Euphorie des turnbegeisterten deutschen Publikums sei schon zu spüren. Mader: „Im Unterschied zur letzten WM in Doha." (sab)

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