Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 07.10.2019


Tiroler Liga

Super-Sonntag in der Hypo Tirol Liga

Kematen, Natters und der SVI durften gestern jubeln. Ebbs und Silz/Mötz mussten sich die Punkte teilen.

Und hoch das Bein: Lukas Steinbacher (SVI) im Zweikampf mit dem Milser Kapitän Manuel Eiterer (r.)F

© Michael KristenUnd hoch das Bein: Lukas Steinbacher (SVI) im Zweikampf mit dem Milser Kapitän Manuel Eiterer (r.)F



Von Alois Moser

Innsbruck – In der Hypo Tirol Liga war mit vier Partien gestern Großkampftag:

Oktoberfest: Kematen startete mit einem 3:1 gegen Söll ins traditionelle vereinseigene Oktoberfest. „Wir haben nicht gut gespielt, aber trotzdem verdient gewonnen“, lautete das trockene Fazit von Trainer Markus Schnellrieder. Der Blick auf die Tabelle versüßte den Festbesuch: „Wir sind vorne dabei, aber im Gegensatz zu anderen müssen wir nicht so weit oben stehen.“

Aufwärtstrend: Der 4:1-Heimsieg gegen Völs war für Natters schon der dritte volle Erfolg in Serie. „Wir wollten den Schwung aus den vergangenen Partien mitnehmen, und das ist uns auch gelungen“, freute sich Trainer Alex Pfurtscheller. Natters kann erstmal durchschnaufen – und nicht nur das: „Wir haben Lust auf mehr.“

Gesprächsbedarf: „Das zweite Tor der Ebbser war irregulär“, haderte Silz/Mötz-Trainer Aleks Matic mit dem Ausgleich der Hausherren zum 2:2-Endstand: „Wir haben ein Video davon und werden uns das noch einmal anschauen.“ Ebbs-Trainer Peter Schnellrieder wollte davon nichts wissen: „Für mich war es kein Foul. Fakt ist, der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen.“ So erkämpfte sich der Aufsteiger „mit viel Arbeit“ einen Punkt, „mit dem wir gut leben können“.

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Spitzenreiter: Zum Abschluss des Spieltags gewann der SVI 2:0 in Mils und bleibt damit weiterhin Tabellenführer. „Das war nicht berauschend“, bilanzierte Trainer Markus Seelaus, der außerdem Goalie Clemens Steiner ein Sonderlob aussprach: „Er hat uns heute einige Male gerettet.“ Aber auch gute Pferde springen nur so hoch, wie sie müssen …