Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 14.10.2019


Regionalliga Tirol

„Der Erfolg fällt dir nicht in den Schoß“

Dass Kitzbühel in einer hartumkämpften Partie gegen Zirl als klarer 6:0-Sieger vom Platz ging, kam für Trainer Michi Baur nicht von ungefähr.

Das 6:0 in Zirl war für Kitzbühel-Trainer Michael Baur ein Befreiungsschlag nach einer längeren Durststrecke.

© www.muehlanger.atDas 6:0 in Zirl war für Kitzbühel-Trainer Michael Baur ein Befreiungsschlag nach einer längeren Durststrecke.



Von Thomas Mair

Kitzbühel – Der 6:0-Auswärtssieg in Zirl in der Regionalliga Tirol war für die Kitzbüheler Fußballer ein Befreiungsschlag. Es ging in den vergangenen Wochen nämlich nicht leicht vom Fuß, zudem „war die Stimmung in der Mannschaft nicht so gut“, wie Trainer Michael Baur erklärte. Der Erfolg heiligt die Mittel und die Rückkehr dahin gehe nur über den Kampf. „Man muss sich alles erarbeiten, denn der Erfolg fällt dir nicht in den Schoß“, weiß der 566-fache Bundesligaspieler aus eigener Erfahrung.

So auch nicht am vergangenen Samstag, als die Partie in Zirl bis zum Platzverweis des Zirlers Can Alak kurz nach der Pause „hart umkämpft“ war. „Heute hab­e ich eine Mannschaft auf dem Platz gesehen, und wenn du drei Spiele hintereinander verlierst, ist dieser Erfolg Gold wert“, freute sich Baur über den „wichtigsten Sieg in dieser Saison“. So mancher Spieler wollte die Gratulatio­n des Trainers aufgrund weniger eigener Ballkontakte gar nicht annehmen. Aber der 50-jährige Ex-Teamspieler weiß aus eigener Erfahrung, dass „ich auch oft Partien hatte, in denen ich nur zehn Bälle bekommen habe, aber ich bin für das Team gerannt“. Und das haben all­e seine Kicker im Oberland bestens umgesetzt und sich gemeinsam aus dem Dreck der Niederlagenserie gezogen, „denn ein Sieg passiert nicht von selbst“.

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