Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 25.10.2019


Innsbruck

Hoch hinaus für Cheerleader in neuer Halle am Tivoli-Areal

Aus der ehemaligen Kletterhalle am Tivoli-Areal wurde eine moderne Heimstätte für die Cheerleading-Szene. Zur Eröffnung gab es gestern tolle Shows.

Spieglein, Spieglein an der Wand: Das Cheerleading-Team „Tyrolean Angels“ erntete bei der Halleneröffnung tosenden Applaus.

© Michael KristenSpieglein, Spieglein an der Wand: Das Cheerleading-Team „Tyrolean Angels“ erntete bei der Halleneröffnung tosenden Applaus.



Innsbruck – Mit atemberaubenden akrobatischen Einlagen der jungen „Tyrolean Angels“ und der „Swarco Raiderettes“ wurde gestern die neue Cheerleader-Halle im Osten des Innsbrucker Tivolistadions offiziell eröffnet.

17 Jahre lang war der Komplex als Kletter- und Boulderhalle genutzt worden, erklärte der Geschäftsführer der Olympiaworld Innsbruck, Matthias Schipflinger. Mit der Umsetzung des neuen Kletterzentrums Innsbruck (Sillside) habe sich dann die Frage einer „sinnvollen Nachnutzung“ gestellt, erinnerte sich LHStv. Josef Geisler. Während die Boulderhalle zum Vereinsheim, Indoor-Kiosk und Café des FC Wacker umgebaut wurde, verwandelte sich die eigentliche Kletterhalle nun eben in eine Cheerleaderhalle. Dazu wurden 260 m2 mischelastischer Sportboden verlegt, 60 m2 an Spiegelelementen sowie Sprossenwände angebracht, ebenso neue Umkleideräume und Sanitäranlagen geschaffen. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug ca. 250.000 Euro.

Nun sei es endlich möglich, unter Meisterschaftsbedingungen zu trainieren, freute sich Manuela Müller-Pellet, Coach und Vorstandsmitglied der Tyrolean Angels. In Schulhallen gebe es nur ein paar kleine Matten, „bei Österreichischen Meisterschaften müssen die Mädels aber auf 14 x 14 Metern performen“. Das Anfeuern von Teams sei beim Cheerleading übrigens nur ein kleiner Aspekt: Es gehe um Stunts in allen Variationen, Pyramiden, „basket tosses“ (bei denen die Athletinnen in die Luft geworfen werden), Turnen und Tanz.

Sportstadträtin Elisabeth Mayr sprach von einem „großartigen Tag für den Frauensport“. Sie würde sich freuen, wenn bei den Cheerleading-Regionalmeisterschaften auf der USI am 23. November „auch einmal viele Männer die Athletinnen anfeuern“.

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Die neue Halle wird aber nicht nur von der Cheerleading-Szene genützt, sondern auch von anderen Sportvereinen und Schulen, etwa dem derzeit ausgelagerten Gymnasium Sillgasse. (md)