Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 04.11.2019


Handball

Schwaz Handball Tirol gab sich gegen Schlusslicht keine Blöße

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© Foto TT/Rudy De Moor



Von Tobias Waidhofer

Schwaz — Souverän. Anders konnte man den 30:22-(17:13)-Heimsieg von Sparkasse Schwaz Handball Tirol gegen Schlusslicht Bärnbach/Köflach nicht einordnen. Dabei hatten die Vorzeichen mit den Ausfällen von Sebastian Feichtinger und Sebastian Spendier gar nicht so positiv ausgesehen. „Vor dem Spiel hätte ich einen Sieg mit einem Tor Abstand sofort genommen", gestand Coach Frank Bergemann, der aber schlussendlich einen Erfolg mit acht Treffern Vorsprung bilanzieren durfte. In einer Stunde Spielzeit waren die Tiroler kein einziges Mal in Rückstand gelegen, herausragend präsentierten sich in der Offensive dabei Alexander Wanitschek (sieben Tore) und Petar Medic (sechs Tore). „Vor allem Petar hat sehr viel Verantwortung übernommen", lobte der Coach, der eine „geschlossene Teamleistung" sah. Jeder Einzelne sei an seine Grenzen gegangen.

Was der Sieg nun im Kampf um einen Platz im oberen Play-off bedeutet? „Ganz ehrlich, damit beschäftige ich mich nicht. Jetzt bereiten wir uns auf West Wien (Freitag, Anm.) vor. Den Rechenschieber können wir dann irgendwann auspacken." Es ist auch eine Gelegenheit zur Revanche — in Wien hatte es ja eine 19:31-Klatsche gesetzt.




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