Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 04.11.2019


Ringen

Ein Schreckmoment und ein Energieanfall in Inzing

Der 18-jährige Timon Haslwanter (Inzing/l.) legte 120-kg-Athlet Johannes Ludescher auf die Matte.

© Michael KristenDer 18-jährige Timon Haslwanter (Inzing/l.) legte 120-kg-Athlet Johannes Ludescher auf die Matte.



Das erste Halbfinale der 1. Blaguss Ringer-Bundesliga hatte es in sich. Der RSC Inzing legte im bis auf den letzten Platz gefüllten Mehrzwecksaal — manche sahen durch die Glasscheiben zu — gegen Klaus vor. 30:26 hieß es aus Sicht des Aufgebots von Trainer Thomas Krug gegen KSK Klaus, der Rückkampf in Vorarlberg steigt kommenden Samstag. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem genauen Ergebnis: Die Gäste könnten am Mittwoch (19.30 Uhr) den Kampf bis 88 kg neu austragen lassen, da Kaderringer David Halbeisen zeitgleich bei der U23-WM in Budapest im Einsatz war (bis 88 kg). Ein Sieg des Inzingers Michael Wagner scheint jedoch wahrscheinlich.

Ein kleiner Unfall überschattete den Beginn des Duells am Samstag, der 16-jährige Jakob Saurwein (-57 kg) war nach einem unglücklichen Aufprall kurz bewusstlos und wurde in die Klinik gebracht, durfte nach kurzer Abklärung aber wieder heim: „Er ist blöd gelandet", meinte Trainer Krug. Der erst 18-jährige Timon Haslwanter läutete mit seinem „Kampf des Abends" die Punktejagd der Tiroler ein, der 103 kg schwere Nachwuchsringer legte seinen 118 kg schweren Gegner Johannes Ludescher gleich zu Beginn spektakulär auf die Matte. Im Retourkampf am kommenden Samstag sieht Trainer Thomas Krug die Chancen ausgeglichen: „Man kann nichts sagen, beide könnten ins Finale kommen." (floh)

Zweites Halbfinale: KSV Götzis — AC Wals 26:36

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