Letztes Update am Sa, 03.03.2018 21:49

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leichtathletik

Distelberger WM-Achter im Siebenkampf

Der Niederösterreicher brachte es am Samstag auf 5908 Punkte und blieb damit relativ klar unter seiner persönlichen Bestmarke von 6063 Zählern.

Dominik Distelberger.

© AFPDominik Distelberger.



Birmingham – Für Dominik Distelberger hat der Siebenkampf-Bewerb bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Birmingham auf Rang acht unter neun klassierten Athleten geendet. Der Niederösterreicher brachte es am Samstag auf 5908 Punkte und blieb damit relativ klar unter seiner bei der Hallen-EM im Vorjahr in Belgrad aufgestellten persönlichen Bestmarke von 6063 Zählern.

Gold holte sich der favorisierte Franzose Kevin Mayer mit der Jahresweltbestleistung von 6348 Punkten, dahinter folgten der Kanadier Damian Warner (6343) und der Este Maicel Uibo (6265). Von den Medaillenrängen klar entfernt war Distelberger, der danach von einem „soliden, durchschnittlichen Mehrkampf“ sprach.

„In die Nähe meiner Bestleistungen gekommen“

Unzufrieden war der 27-Jährige auch mit Hinweis auf einige Trainingsumstellungen nicht. „Ich bin in vielen Bewerben in die Nähe meiner Bestleistungen gekommen“, betonte Distelberger. So schaffte er etwa über 1000 m in 2:41,49 Minuten seine zweitbeste Zeit überhaupt, dafür lief es im Stabhochsprung mit 4,80 m nicht ganz nach Wunsch.

Eine Spur kritischer fiel das – allerdings noch vor dem 1000-m-Lauf gezogene – erste Resümee von Distelbergers Trainer Herwig Grünsteidl aus: „Der ganze Siebenkampf ist eigentlich nur Durchschnitt, wir haben uns mehr erhofft. In vielen Bewerben hat die letzte Konsequenz gefehlt.“ (APA)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.


Mehr Artikel aus dieser Kategorie

Stürmt Sandro Platzgummer in die NFL?Football
Football

Raiders-Running-Back Platzgummer darf weiter von der NFL träumen

Der 22-jährige Tiroler nimmt im Jänner an einem einmonatigen Trainingslager in Florida teil. Frühestens im März steht dann fest, ob die Reise Richtung NFL we ...

Die russische Flagge wird bei Olympia 2020 und 2022 nicht zu sehen sein. Das Aus für russische Sportler bedeutet das aber nicht.Doping
Doping

Pressestimmen zum Russland-Bann: „Beleidigend und lächerlich“

Ist die WADA-Strafe gegen Russland gerechtfertigt, zu streng oder einfach nur lächerlich? Die wichtigsten internationalen Pressestimmen auf einen Blick:

NBA
NBA

Milwaukee Bucks fixierten 15. Sieg in Folge

Die Milwaukee Bucks bauten ihre Siegesserie in der NBA am Montag aus. Giannis Antetokounmpo und Co. setzten sich gegen Orlando Magic knapp m...

Bildstein/Hussl nahmen erfolgreich Kurs auf Olympia.Segeln
Segeln

Hussl löste Olympia-Ticket: „Keine Gefahr, dass die Luft heraußen ist“

Der Terfener Segler 49er-David Hussl darf mit Partner Benjamin Bildstein (Vorarlberg) zu Olympia 2020 – und will sich nicht damit zufrieden geben.

Russlands Präsident Wladimir Putin bezog zur Doping-Causa Stellung.Doping
Doping

Russlands Präsident Putin schließt Klage gegen Olympia-Bann nicht aus

Es sei offensichtlich, dass es keine juristische Grundlage für die vierjährige Sperre gebe und auch nicht der Satzung der Olympischen Spiele entspreche.

Weitere Artikel aus der Kategorie »