Letztes Update am Sa, 04.08.2018 16:14

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Generali Open

Klizan feierte in Kitzbühel seinen sechsten ATP-Titel

Der Thiem-Bezwinger fertige im Endspiel der Generali Open den Usbeken Denis Istomin glatt in zwei Sätzen ab.

© APAMartin Klizan setzte sich im Endspiel klar durch.



Kitzbühel – Martin Klizan bleibt auf der Tennis-Tour in Endspielen weiter ungeschlagen. Der 29-jährige Slowake setzte sich am Samstag im ersten Final-Duell zweier Qualifikanten bei den Generali Open in Kitzbühel gegen den Usbeken Denis Istomin in 69 Minuten 6:2,6:2 durch und feierte damit seinen sechsten Turniersieg.

Der Weg zu seinem ersten Titel im heurigen Jahr führte den Weltranglisten-112. auch über drei Österreicher. In der Qualifikation bezwang der Slowake Gerald Melzer. Im Hauptbewerb war für Sebastian Ofner (1. Runde) und den topgesetzten Dominik Thiem (Achtelfinale) Endstation.

Erst zum zweiten Mal nach Sydney 2015 (Viktor Trotzki besiegte damals Michail Kukuschkin) standen sich auf ATP-Ebene zwei Qualifikanten in einem Endspiel gegenüber. Dies tat dem Zuschauerinteresse keinen Abbruch, das Stadion war erneut ausverkauft.

Blitzstart von Klizan

Die 6.000 Zuseher bekamen bei Temperaturen jenseits der 30 Grad einen Blitzstart von Klizan zu sehen. Der Slowake nutzte seine ersten beiden Breakchancen und führte nach 17 Minuten bereits 4:1. Anschließend wehrte er zwei Breakbälle seines um zwei Jahre älteren Kontrahenten ab und brachte den Satz nach etwas mehr als einer halben Stunde ohne Probleme in trockene Tücher.

Auch im zweiten Durchgang nutzte Klizan beim Stand von 1:1 seine erste Möglichkeit, Istomin den Aufschlag abzunehmen. Erneut ließ der körperlich nicht hundert Prozent fit wirkende Usbeke im Anschluss zwei Breakbälle ungenutzt. Mit dem zweiten Break zum 4:1 - erneut mit der ersten Chance - sorgte der Slowake für die Entscheidung. Nach 69 Minuten verwandelte der Slowake, der im dritten Aufeinandertreffen den zweiten Sieg feierte, den ersten Matchball.

„Es war eine großartige Woche“, freute sich Klizan, der 89.435 Euro brutto erhielt und sich in der Weltrangliste in etwa auf Rang 90 verbessern wird, im ORF-Interview. „Das war eine der besten Wochen meines Lebens.“ (APA)