Letztes Update am Sa, 22.09.2018 17:42

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tennis

Thiem steht nach Zweisatzsieg im Finale von St. Petersburg

Im Endspiel am Sonntag geht es für den Niederösterreicher gegen den slowakischen Kitzbühel-Sieger Martin Klizan.

Dominic Thiem jubelt über den Halbfinaleinzug.

© imago sportfotodienstDominic Thiem jubelt über den Halbfinaleinzug.



St. Petersburg – Dominic Thiem kämpft am Sonntag (15.30 Uhr MESZ) in St. Petersburg um seinen dritten Turniersieg auf der Tennis-Tour 2018 bzw. seinen elften überhaupt. Der topgesetzte Niederösterreicher gewann am Samstag im Halbfinale des 250er-Turniers gegen den Spanier Roberto Bautista Agut 6:4,6:3. Am Sonntag geht gegen den Slowaken Martin Klizan. Der Kitzbühel-Sieger eliminierte den Schweizer Stan Wawrinka.

Dank des Finaleinzugs macht Thiem im Race to London netto 60 Punkte gut, bei einem Titel kämen weitere 100 Zähler dazu.

Im ersten Satz lieferten sich die beiden Spieler in ihrem vierten Duell - alle drei bisherigen Begegnungen gewann Batista Agut - eine ausgeglichene Partie. Thiem vergab beim Stand von zwar 4:3 den ersten Breakball, nachdem er seinen Aufschlag in Folge durchgebracht hatte, verwertete der 25-Jährige jedoch seinen zweiten Satzball.

Im zweiten Set hatte der Iberer bei 2:2 die erste Chance zum Break, doch Thiem erstickte diese Chance mit einem Ass im Keim und hielt sein Service. Im folgenden Game nutzte Thiem dank eines Doppelfehlers den dritten Breakball zur Vorentscheidung. Nach 1:26 Stunden verwandelte Thiem den dritten Matchball.

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„Ich habe mich aus vielen heiklen Situationen mit guten Aufschlägen gerettet. Das war das Beste an meinem Spiel heute“, sagte Thiem noch auf dem Platz. „Ein Finale ist immer großartig, man hat aber auch viel zu verlieren. Natürlich will ich den Titel. Es wäre mein erster in der Halle und wäre etwas besonderes für mich.“

Thiem sollte vor dem Endspiel jedenfalls gewarnt sein, ist Klizan in sechs Endspielen auf der Tour doch noch ungeschlagen. Der Slowake besiegte Wild-Card-Inhaber Wawrinka 4:6,6:3,7:5. (APA)


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